PORTUGAL RUNDREISE IN 8-9 TAGEN

Die perfekte Route, Tipps & Highlights für die Algarve

Portugal hat sich in den letzten Jahren zu einem meiner europäischen Lieblingsländern entwickelt. Diese unberührten, oft menschenleeren Strände an der Westküste der Algarve, die lebendigen Städte und kleinen Bergdörfer, entspannte Surferorte und einige der schönsten Sonnenuntergänge. Auf dieser Route merkt man schnell: Portugal ist so viel mehr als nur ein klassisches Strandziel.

Diese Route führt dich in 8 Tagen von Lissabon über Sintra und die wilde Westküste bis an die Algarve. Du bekommst einen perfekten Mix aus Stadt, Natur, Roadtrip-Feeling, besonderen Unterkünften und traumhaften Stränden.

Mein Tipp: Plane lieber ein oder zwei Nächte mehr an der Westalgarve oder im Osten der Algarve nahe der spanischen Grenze ein. Genau dort habe ich die schönsten Strände meiner Reise entdeckt – weitläufig, ursprünglich und selbst in der Hauptsaison oft angenehm ruhig. Auch die Küstenorte sind dort weniger touristisch und das Leben verläuft dort etwas gemächlicher.

Der farbenfrohe Palácio da Pena zählt zu den beeindruckendsten Bauwerken Portugals

Wichtige Informationen

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Klima & Reisezeit

Portugal ist das ganze Jahr über ein schönes Reiseziel. Besonders angenehm sind Frühling und Frühsommer sowie der Herbst, wenn es warm, aber noch nicht zu heiß ist.

Für diese Reise waren Anfang Juni unterwegs und fanden die Reisezeit perfekt. Es war angenehm warm, aber nicht zu heiß. Gerade n der Westküste solltest du für den Abend immer eine leichte Jacke dabeihaben.

Die Sommermonate Juli und August sind besonders an der Algarve sehr beliebt und entsprechend voller. Wenn du es ruhiger magst, würde ich Mai, Juni, September oder Anfang Oktober empfehlen.

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Nützliche Infos

Für diese Route empfiehlt sich ein Mietwagen (über Check24 gebucht), denn viele der schönsten Strände und Aussichtspunkte erreichst du nur flexibel mit dem Auto. Die Straßen sind gut ausgebaut, auch wenn einzelne Zufahrten etwas holprig sein können.

Auf vielen Autobahnen fällt Maut an. Die Abrechnung erfolgt meist bequem über ein elektronisches Mautgerät des Mietwagen-anbieters. In Lissabon lohnt es sich, den Mietwagen erst nach dem Stadtaufenthalt abzuholen, da Parkplätze knapp und teuer sind.

Kartenzahlung ist fast überall möglich. Für kleinere Orte oder Cafés ist es dennoch sinnvoll, etwas Bargeld dabeizuhaben.

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Geheimtipps

Wenn ihr in Lissabon landet, solltet ihr unbedingt einen Abstecher nach Sintra einplanen. Die Stadt ist bekannt für ihre märchenhaften Paläste, beeindruckenden Burgen und verwunschenen Gärten.

Mein größter Tipp ist aber die Westalgarve. Während viele direkt an in den Süden fahren, zeigt sich Portugal hier von seiner wilden, ruhigen und ursprünglichen Seite. Die meinen Lieblingsstränden zählten Praia de Odeceixe und Praia da Bordeira. Auch Sagres hat mich mit seinem entspannten Surfer-Flair und der rauen Küste sofort begeistert.

Der süße Ort Olhão, östlich von Faro & nicht weit vom Airport, war ein entspannter Abschluss.

Die perfekte Reiseroute

Diese 8-tägige Portugal Rundreise verbindet die schönsten Highlights des Landes zu einem entspannten Roadtrip mit dem Mietwagen (über Check24 gebucht). Von Lissabon und den märchenhaften Palästen in Sintra geht es entlang der spektakulären Costa Vicentina bis an die Algarve. Unterwegs erwarten dich beeindruckende Küstenlandschaften, charmante Orte und genügend Zeit für besondere Unterkünfte und entspannte Strandtage.

Die Route eignet sich besonders gut für eine erste Portugal-Reise, da sie Kultur, Natur und Küste miteinander verbindet. Wenn du mehr Zeit hast, lohnt es sich, den Aufenthalt an der Westalgarve oder im Osten der Algarve zu verlängern – dort warten einige der schönsten und ruhigsten Strände Portugals.

Routenverlauf
Ankunft in Lissabon (2 Nächte)➔ zur Beschreibung
Fahrt nach Sintra (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung
Westalgarve & São Luís (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung
Sagres (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung
Olhão (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung
Fazit der Reise ➔ zur Beschreibung

Tag 1: Ankunft in Lissabon

Ein entspannter Start in die Reise – perfekt, um anzukommen und die erste portugiesische Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Lissabon ist lebendig, hügelig, bunt und hat einen besonderen Flair.

  • Ankunft in Lissabon: Nach der Anreise lohnt es sich, erst einmal in Ruhe anzukommen, einzuchecken und den Tag nicht zu voll zu planen. Gerade nach einem Flug ist ein entspannter Abend oft die beste Entscheidung.
  • Erster Spaziergang durch die Stadt: Je nach Lage eurer Unterkunft könnt ihr noch durch Alfama, Baixa oder Chiado schlendern. Die engen Gassen, alten Straßenbahnen und gefliesten Häuserfassaden geben direkt einen schönen ersten Eindruck.
  • Abendessen in Lissabon: Für den ersten Abend bietet sich ein gemütliches Restaurant in der Stadt an. Ob Fisch, Tapas, Petiscos oder einfach ein Glas Vinho Verde – Lissabon ist perfekt, um kulinarisch in die Reise zu starten. Restauranttipps findet ihr bei Tag 2.

Hotel-Tipps in Lissabon

Tag 2: Lissabon

Wenn man einen Tag mehr Zeit hat & das erste Mal in Lissabon ist, empfehle ich einen Tag dort zu verbringen.

  • Lissabons Viertel entdecken: Schlendert durch Alfama mit seinen verwinkelten Gassen und historischen Straßenbahnen, durch die elegante Baixa rund um den Praça do Comércio und das lebendige Chiado mit kleinen Boutiquen, Cafés und Buchhandlungen.
  • Rua da Bica de Duarte Belo: Einer der bekanntesten Fotospots der Stadt mit der historischen Standseilbahn und den bunten Häusern.
  • Arco da Rua Augusta: Spaziert durch den imposanten Triumphbogen zum Praça do Comércio, einem der schönsten Plätze Lissabons.
  • Azulejos entdecken: Achtet beim Stadtbummel auf die kunstvollen Keramikfliesen, die viele Hausfassaden schmücken und Lissabon seinen besonderen Charakter verleihen.
  • (Optional) Santuário de Cristo Rei: Wenn ihr Lust habt, fahrt mit der Fähre von Cais do Sodré nach Cacilhas und anschließend mit dem Bus oder Taxi zur Statue. Oben erwartet euch ein fantastischer Panoramablick über Lissabon, die Ponte 25 de Abril und den Tejo.
  • Sonnenuntergang: Zum Abschluss des Tages lohnt sich der Blick vom Miradouro da Senhora do Monte oder Miradouro da Graça – zwei der schönsten Aussichtspunkte der Stadt.

Restauranttipps in Lissabon

  • Osteria Bellosguardo: Italienische Küche mit schöner Außenterrasse – perfekt für einen entspannten Abend.
  • Altar: Modernes Restaurant mit kreativer portugiesischer Küche.
  • Malfamati: Beliebter Italiener mit hausgemachter Pasta & Pizza.
  • KAYA – Coffee & Brunch: Gemütliches Café mit ausgezeichnetem Brunch und Spezialitätenkaffee.
  • Seagull Method Cafe: Trendiges Brunch-Café mit kreativen Frühstücksgerichten.

Tag 3: Paläste und Gärten von Sintra

Heute beginnt der Roadtrip: Von Lissabon geht es nach Sintra, einem der märchenhaftesten Orte Portugals. Die UNESCO-Welterbestadt ist bekannt für ihre Paläste, verwunschenen Gärten und grüne Hügellandschaft.

  • Vormittag in Lissabon: Startet den Tag entspannt mit einem Frühstück oder Kaffee in der Stadt. Wenn ihr nur wenig Zeit habt, lohnt sich ein Spaziergang durch Alfama, ein Blick vom Miradouro de Santa Luzia oder ein kurzer Stopp am Praça do Comércio.
  • Weiterfahrt nach Sintra: Sintra liegt nur etwa 40 Minuten von Lissabon entfernt und wirkt fast wie eine andere Welt. Die Stadt ist bekannt für ihre Paläste, Gärten und die bewaldeten Hügel, die dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre geben.
  • Palácio da Pena: Der farbenfrohe Palast wurde Mitte des 19. Jahrhunderts unter König Ferdinand II. erbaut und gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der portugiesischen Romantik. Mit seinen bunten Fassaden, verspielten Türmen und der spektakulären Lage hoch über Sintra wirkt er wie ein Märchenschloss. Plant euren Besuch möglichst früh am Morgen, da der Palast zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Portugals zählt.
  • Altstadt von Sintra: Auch die kleine Altstadt lohnt sich für einen Spaziergang. Hier findet ihr enge Gassen, kleine Cafés und natürlich die berühmten Travesseiros – süße Blätterteiggebäcke, die typisch für Sintra sind.
  • Weitere sehenswerte Paläste:
    Quinta da Regaleira: Einer der faszinierendsten Orte Sintras. Das Anwesen ist bekannt für seine verwunschenen Gärten, geheimen Tunnel und den berühmten Initiationsbrunnen, der zu den beliebtesten Fotomotiven Portugals zählt.
    Palácio de Monserrate: Deutlich ruhiger als der Palácio da Pena, aber mindestens genauso sehenswert. Der Palast verbindet orientalische und gotische Architektur mit einer weitläufigen Gartenanlage voller exotischer Pflanzen.

Hotel-Tipp in Sintra

  • Sintra Green Chalet Bed & Breakfast: Charmantes Bed & Breakfast in einer liebevoll restaurierten Villa mit stilvollen Zimmern und ruhiger Lage. Der ideale Ausgangspunkt, um Sintra und seine Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Tag 4: Westküste & São Luís

Tag vier führt uns vom märchenhaften Sintra zu beeindruckenden Küstenlandschaften, ruhigen Strände und mit São Luís einem charmanten Dorf abseits der bekannten Touristenorte.

  • Fahrt Richtung Süden: Nach dem Frühstück geht es mit dem Mietwagen aus Sintrahinaus. Je weiter ihr Richtung Alentejo fahrt, desto ruhiger und ursprünglicher wird die Landschaft.
  • Praia Galé-Fontainhas: Der Strand ist ein wunderschöner erster Stopp an der Küste. Breiter Sand, hohe Klippen und deutlich weniger Trubel als an vielen bekannten Stränden machen diesen Ort besonders.
  • Weiterfahrt nach São Luís: São Luís ist ein kleines Bergdorf im Alentejo und ein toller Kontrast zur Küste. Ruhig, authentisch und perfekt, um ein anderes Portugal kennenzulernen.
  • Ankommen in der Unterkunft: Unsere Ferienwohnung in São Luís war ein echtes Highlight. Gerade wenn ihr gerne individuell übernachtet und etwas abseits der touristischen Orte seid, ist die Region perfekt.
  • Abendessen in São Luís: Am Abend lohnt sich ein entspanntes Essen im Ort oder in der Umgebung. Wir waren im Restaurante Ar Terra Bistro

Unterkunftstipp in São Luís

Ferienhaus in São Luís: Wir hatten ein wunderschönes, ruhiges und privates Airbnb mit eigenem Pool im Hinterhof und einer wunderschönen Einrichtung. Besonders schön ist die Ruhe und die Nähe zu verschiedenen Stränden. Wir hatten uns für São Luís entschieden, weil das Ferienhaus uns so überzeugt hatte.

Tag 5: Strandtag beim Praia das Furnas

Ein ruhiger Tag an der Westküste – mit viel Natur, Meer und genau diesem entspannten Portugal-Gefühl.

  • Strandtag beim Praia das Furnas: Praia das Furnas ist ein wunderschöner Strand an der Flussmündung bei Vila Nova de Milfontes. Besonders schön ist die Mischung aus Fluss, Meer, Sand und Felsen.
  • Mittagessen im Yabalulu: Direkt am Strand gelegenes Restaurant mit entspannter Atmosphäre und wunderschönem Meerblick. Perfekt für eine Mittagspause mit frischem Fisch, Bowls oder portugiesischen Spezialitäten – barfuß im Sand schmeckt es gleich noch besser.
  • Vila Nova de Milfontes: Der kleine Küstenort eignet sich gut für einen Spaziergang oder eine Pause. Hier ist es lebendig, aber nicht überlaufen, und die Lage am Fluss macht den Ort besonders schön.
  • Zurück nach São Luís: Am Abend geht es zurück in eure Unterkunft. Gerade nach einem Tag am Meer ist es schön, nicht mehr weit fahren zu müssen und den Abend entspannt ausklingen zu lassen.

Restauranttipps in der Region São Luís

  • Restaurante Ar Terra Bistro: Moderne portugiesische Küche mit regionalen Zutaten und gemütlicher Atmosphäre – perfekt für einen entspannten Abend in São Luís.
  • Mittagessen im Yabalulu: Direkt am Strand Praia das Furnas gelegenes Restaurant mit wunderschönem Meerblick. Perfekt für eine Mittagspause mit frischem Fisch, Bowls oder portugiesischen Spezialitäten.

Tag 6: Die schönsten Strände der Westküste

Für mich einer der schönsten Tage der gesamten Reise – heute warteten gleich mehrere Traumstrände auf euch. Wir übernachteten in Sagres, einer wunderschönen Stadt mit entspannter Surfatmosphäre.

  • Praia de Odeceixe: Praia de Odeceixe war für mich einer der schönsten Strände Portugals. Der Strand liegt an einer Flussmündung und wirkt durch die umliegenden Hügel und das weite Wasser einfach besonders.
  • Praia da Amoreira: Auch Praia da Amoreira ist wunderschön und deutlich ruhiger als viele bekannte Strände der Algarve. Die Landschaft ist weit, naturbelassen und perfekt für eine entspannte Pause.
  • Praia da Bordeira: Praia da Bordeira ist ein echtes Highlight für alle, die wilde Strände lieben. Der Weg durch Dünen und ein Flussbett macht schon den Zugang besonders, und der Strand selbst wirkt riesig und beeindruckend. Hier findet ihr auch eine kleine Surfschule. Der Strand eignet sich super für Anfänger.
  • Aussichtspunkt von Cordoama
  • Carrapateira: Der kleine Ort Carrapateira ist ein guter Zwischenstopp für eine Pause. Hier merkt man schon deutlich den entspannten Surfer-Vibe der Westküste.
  • Weiterfahrt nach Sagres: Am Abend erreicht ihr Sagres, einen der entspanntesten Orte der Reise. Die Stadt ist klein, rau, windig und stark vom Surfen geprägt – genau das macht sie so besonders.

Hotel-Tipp in Sagres

  • Memmo Baleeira: Die perfekte Wahl für eine Nacht in Sagres. Moderner Boho-Stil, ein traumhafter Meerblick und eine entspannte Atmosphäre – ideal, um den Tag am Atlantik ausklingen zu lassen.

Restauranttipps in Sagres

Tag 7: Sagres, Lagos & Weiterfahrt nach Olhão

Nach einer Nacht hieß es Abschied von Sagres nehmen – beim nächsten Mal würden wir hier definitiv länger bleiben. Dafür erwarteten uns spektakuläre Felsformationen, idyllische Buchten und zum Abschluss die entspannte Ostalgarve rund um Olhão.

  • Optional: Fortaleza de Sagres: Die Festung liegt spektakulär auf einer Klippe und bietet weite Blicke über den Atlantik. Gerade bei Wind spürt man hier die Kraft der Küste besonders.
  • Ponta da Piedade: In Lagos wartet mit der Ponta da Piedade eines der bekanntesten Naturhighlights der Algarve. Die goldenen Felsen, Bögen und Grotten gehören zu den schönsten Fotospots der Region.
  • Praia do Camilo: Der kleine Strand liegt zwischen hohen Felsen und ist über eine lange Holztreppe erreichbar. Besonders am Vormittag oder späten Nachmittag ist die Stimmung hier sehr schön.
  • Pinhão Fort Bridges: Ein schöner kurzer Stopp in Lagos mit Blick auf Felsen, Meer und die typische Algarve-Küste. Perfekt, wenn ihr noch etwas Zeit habt und nicht nur die bekanntesten Spots sehen möchtet.
  • Benagil-Höhle: Die berühmte Benagil Cave gehört zu den bekanntesten Naturwundern Portugals. Am besten erreichst du sie mit dem Kajak, SUP oder einer Bootstour. Durch die große Öffnung in der Decke fällt das Sonnenlicht direkt in die Höhle und sorgt für eine einzigartige Atmosphäre. Besonders früh morgens ist hier deutlich weniger los.
  • Weiterfahrt nach Olhão: Am Abend geht es weiter nach Olhão. Der Ort ist deutlich ruhiger als viele bekannte Algarve-Orte und hat mit seinen kubischen Häusern, Gassen und Markthallen einen ganz eigenen Charakter. Genau deshalb hatte ich hier vorab ein Hotel gebucht.
  • Abendessen in Olhão: Wir haben in Olhão zwei Abende unglaublich gut gegessen. In der Infobox bei Tag 9 findet ihr zwei tolle Tipps.

Hoteltipp in Olhão

Casa Rosa Villa: Wunderschönes Boutique-Hotel mit mediterranem Flair, stilvoll eingerichteten Zimmern und einem kleinen Pool im Innenhof. Der Service ist wahnsinnig gut, neben dem Frühstück haben wir sogar immer Tee & eine Kleinigkeit am Nachmittag bekommen. Und es sind nur wenige Gehminuten von der Altstadt und der Uferpromenade von Olhão.

Tag 8: Tavira & Olhão

Zum Abschluss haben wir die östliche Algarve entdeckt – ruhiger, ursprünglicher und deutlich entspannter als viele bekannte Orte im Westen.

  • Tavira: Tavira gehört zu den schönsten Orten an der Algarve. Die Stadt wirkt mit ihren weißen Häusern, kleinen Gassen, Kirchen und der alten Brücke sehr charmant und entspannt.
  • Spaziergang durch die Altstadt: Nehmt euch Zeit, einfach durch die Gassen zu laufen. Tavira ist kein Ort, den man abhaken muss – hier geht es eher ums Schlendern, Kaffee trinken und die Atmosphäre genießen.
  • Ilha de Tavira: Wenn ihr Lust auf Strand habt, könnt ihr mit der Fähre zur Ilha de Tavira fahren. Die Insel ist bekannt für ihren langen Sandstrand und wirkt deutlich natürlicher als viele andere Strände an der Algarve.
  • Abend in Olhão: Am Abend lohnt sich ein Spaziergang an der Promenade oder ein Essen in einem der Restaurants in der Altstadt. Gerade Fisch und Meeresfrüchte sind hier natürlich eine gute Wahl.
  • Abendessen in Olhão: Wir haben in Olhão zwei Abende unglaublich gut gegessen. In der Infobox findet ihr zwei tolle Tipps.

Restauranttipps in Olhão

  • Cestaria – Bistro de Artesão: Direkt an der Promenade von Olhão gelegen und perfekt für einen entspannten Abend. Auf der Außenterrasse könnt ihr den Tag bei richtig leckerem Essen und einem Glas portugiesischem Wein ausklingen lassen. Besonders die kreativen, regionalen Gerichte haben uns begeistert.
  • Chá Chá Chá: Modernes Restaurant mit entspannter Atmosphäre und Außenterrasse im Herzen von Olhão. Hier erwarten euch kreative Gerichte mit frischen, regionalen Zutaten und eine tolle Auswahl an portugiesischen Weinen – der perfekte Ort für einen genussvollen Abend.

Diese Portugal-Route ist perfekt, wenn du in kurzer Zeit einen abwechslungsreichen Eindruck vom Land bekommen möchtest. In 8-9 Tagen erlebst du Lissabon, Sintra, die wilde Westküste, einige der schönsten Strände Portugals und die entspanntere Seite der Algarve.

Besonders begeistert hat mich die West-Algarve. Während viele Reisende nur an die belebtere Süd-Algarve mit ihrer tollen Felsküste und den kleinen Buchten fahren, zeigt sich Portugal im Westen noch rauer und ursprünglicher. Strände wie Praia de Odeceixe, Praia da Bordeira oder Praia da Amoreira sind einfach unendlich weit, sehr naturbelassen und nicht so voll. Sie gehören für mich zu den schönsten Orten der Reise. Hier bist du sogar manchmal ganz alleine. Und man kann hier auch fantastisch surfen.

Auch die kleinen Dörfer wie das Bergdorf São Luís, Surferorte wie Sagres und charmante Städte wie Olhão oder Tavira machen die Route besonders. In Olhão kann man zudem auch wirklich super Essen und unser Hotel war wirklich einzigartig. Allgemein ist die Route abwechslungsreich, aber nicht zu überladen – und lässt genug Zeit für spontane Stopps.

Ein Mietwagen (über Check24 gebucht) gibt dir die Freiheit, deine Route flexibel zu gestalten und auch mal einen kleinen Abstecher einzulegen.

Mein Tipp: Nutzt die Fahrtage nicht nur, um von A nach B zu kommen. Gerade an Portugals Westküste sind die schönsten Momente oft die ungeplanten: ein leerer Strand, ein Aussichtspunkt, ein Sonnenuntergang oder ein kleines Restaurant, das man zufällig entdeckt.

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