RUNDREISE IN USA
Routen, Tipps & Highlights für den Westen der USA
Die USA begleiten mich eigentlich schon mein ganzes Leben. Bereits mit drei Jahren habe ich für kurze Zeit mit meinen Eltern in den USA gelebt – und seitdem hat uns das Reisefieber nie wieder losgelassen. Fast alle zwei Jahre ging es wieder zurück in die USA, während wir in den Jahren dazwischen viele europäische Länder bereist haben. Außerdem durfte ich später ein Auslandssemester in Kalifornien verbringen, wodurch sich die USA für mich irgendwann wie eine zweite Heimat angefühlt haben.
Besonders der Westen der USA begeistert mich immer wieder aufs Neue: endlose Küstenstraßen, beeindruckende Nationalparks, kleine Beach Towns und diese einzigartige Mischung aus Freiheit, Natur und Roadtrip-Feeling.
Auf dieser Rundreise ging es für uns von San Francisco entlang des Highway No. 1 über Los Angeles, Las Vegas und einige der schönsten Nationalparks in Utah und Arizona bis nach Phoenix. In diesem Beitrag findest du unsere komplette Route inklusive Hoteltipps, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und vielen persönlichen Empfehlungen für einen unvergesslichen USA-Westküsten-Roadtrip.

Wichtige Informationen

Klima & Reisezeit USA
Das Klima entlang eines USA-Westküsten-Roadtrips ist sehr abwechslungsreich. Während es in San Francisco oft kühl und windig ist, erwarten dich in Arizona, Nevada und Utah warme Temperaturen und trockene Wüstenlandschaften.
Die beste Reisezeit sind der Frühling (April bis Juni) und Herbst (September bis Oktober). Besonders der September eignet sich perfekt: angenehme Temperaturen, weniger Touristen und wunderschöne Lichtstimmungen in den Nationalparks. Genau deshalb haben wir unsere Reise ebenfalls im September gemacht.
Wichtig zu wissen: In den Sommermonaten Juli und August kann es in Orten wie Las Vegas oder Joshua Tree schnell über 40 Grad heiß werden.

Nützliche Infos
Für die Einreise in die USA benötigst du ein gültiges ESTA, das du am besten frühzeitig beantragst.
Für diese Route empfehlen wir einen Mietwagen mit ausreichend Platz (über Check24 gebucht) und etwas Puffer bei den Fahrzeiten, da man unterwegs oft spontan an Aussichtspunkten stoppt.
Wenn du mehrere Nationalparks besuchen möchtest, lohnt sich der „America the Beautiful Pass“ definitiv. Seit 2026 kostet der Jahrespass für internationale Besucher 250 USD & gilt für viele Nationalparks. Ohne Pass fallen bei einigen Parks mittlerweile zusätzliche Gebühren an.
Bezahlt wird in den USA fast überall mit Kreditkarte, außerdem sind in Restaurants etwa 18–22 % Trinkgeld üblich.

Geheimtipps
Besonders begeistert mich immer wieder Laguna Beach südlich von Los Angeles. Kleine Buchten, entspannte Cafés und wunderschöne Sonnenuntergänge machen den Ort zu einem der schönsten Küstenorte Kaliforniens. In LA liebe ich Hermosa Beach und Manhattan Beach, da sie entspannter sind.
Entlang des Highway No. 1 erwarten dich traumhafte Viewpoints mit spektakulären Ausblicken auf den Pazifik. Informiere dich vorher unbedingt über mögliche Sperrungen rund um Big Sur.
Unsere Übernachtungs-Highlights waren das Bryce Glamp & Camp und die Inn History Grand Canyon Cabins. Die Orte Sedona und Williams sind wunderschön & passende Stops entlang der Route.
Die perfekte Reiseroute
Da wir für unsere USA-Rundreise knapp drei Wochen Zeit hatten, war uns wichtig, die Route abwechslungsreich zu gestalten und trotzdem genügend Zeit für einzelne Orte und spontane Stopps zu haben. Gerade im Westen der USA unterschätzt man schnell die langen Fahrstrecken und die vielen Aussichtspunkte, Wanderungen und Fotospots entlang der Route.
Deshalb haben wir uns bewusst für eine Mischung aus Städten, Küste, Nationalparks und entspannten Zwischenstopps entschieden. Besonders wichtig war uns, nicht jeden Tag nur im Auto zu sitzen, sondern auch Orte wie Laguna Beach, Sedona oder Moab etwas entspannter genießen zu können.
Unsere Route startete in San Francisco und führte uns zunächst entlang des Highway No. 1 bis nach Los Angeles. Danach ging es weiter durch die Wüstenlandschaften Kaliforniens und Nevadas bis zu den beeindruckenden Nationalparks in Utah und Arizona.
Gerade die Kombination aus Küste, Großstädten und Natur hat diese Reise für uns so besonders gemacht. Während der Highway No. 1 mit seinen Küstenstraßen und kleinen Orten absolutes Kalifornien-Feeling vermittelt, erwarten dich in Utah und Arizona spektakuläre Landschaften mit roten Felsen, Canyons und endlosen Wüstenstraßen.
Rückblickend würden wir die Route fast genauso wieder machen. Besonders überrascht haben uns Sedona und Moab – zwei Orte, die wir ursprünglich gar nicht so sehr auf dem Schirm hatten und die heute zu unseren absoluten Highlights zählen.
Wenn du zum ersten Mal einen USA-Westküsten-Roadtrip planst, finden wir diese Route perfekt, da sie viele der bekanntesten Highlights miteinander verbindet, ohne zu stressig zu werden.
| Routenverlauf |
|---|
| Ankuft in San Francisco (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| Highway No 1 & Pismo (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Los Angeles (3 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| Laguna Beach (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Joshua Tree NP (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Las Vegas (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| Bryce Canyon (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| Arches / Moab (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| Monument Valley (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Page (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Grand Canyon (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Sedona (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Scottsdale / Phoenix (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Fazit der Reise ➔ zur Beschreibung |

Nach unserem Flug kamen wir am 13.09.2025 gegen 21 Uhr im Hotel La Casa Inn in San Francisco an.
- Ankunft gegen 21 Uhr im Hotel La Casa Inn
- Die Einreise verlief überraschend entspannt, freundlich und deutlich schneller als erwartet.
- Mietwagen abgeholt (über Check24 gebucht) und entspannt zum Hotel gefahren
- Den Abend ruhig ausklingen lassen und erstmal in den USA ankommen – passenderweise lief am Abend Forrest Gump im Fernsehen

La Casa Inn – perfekter Start für den Roadtrip
Das Hotel war ideal für die ersten Tage in San Francisco. Besonders praktisch: kostenloses Parken – in San Francisco ein riesiger Vorteil. Außerdem war die Lage perfekt, um viele Sehenswürdigkeiten entspannt zu erkunden ➔ Link zum Hotel
Am nächsten Morgen wachten wir früh auf und nutzten die Zeit bis zu unserem reservierten Brunch, um erste Ecken von San Francisco zu erkunden. Schon auf dem Weg zur Lombard Street zeigte sich die Stadt von ihrer typischen Seite: wunderschöne Häuser, steile Straßen und überall Ausblicke auf die Bucht.
- Lombard Street: Spaziergang zur weltberühmten Lombard Street – typisch San Francisco mit wunderschönen Häusern und extrem steilen Straßen
- Marina Green: Unterwegs vorbei am Marina Green mit schönem Blick aufs Wasser, die Bucht und die bekannte Gefängnisinsel Alcatraz
- Morella: Brunch im Morella, das ich bereits von Deutschland aus reserviert hatte. Dean bestellte einen Frühstücks-Crêpe und ich Trüffel Mac-n-Cheese – beides unglaublich lecker
- Golden Gate Bridge: Mit dem Bus 28 ging es weiter zur Golden Gate Bridge. Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter, denn kurz vorher lag die Brücke noch komplett im Nebel
- Painted Ladies & Haight-Ashbury: Die berühmten viktorianischen Häuser der Painted Ladies gehören zu den bekanntesten Fotospots San Franciscos. Auch schön sind die Four Seasons Houses Im alternativen Viertel Haight-Ashbury.
- California Street Vista: Einer der bekanntesten Fotospots San Franciscos mit Blick auf die steilen Straßen, Cable Cars und die Skyline im Hintergrund – besonders schön bei Sonnenuntergang. Chinatown: Das älteste Chinatown Nordamerikas begeistert mit roten Lampions, bunten Gassen, kleinen Shops und authentischen Restaurants mitten im Herzen von San Francisco.
- Fisherman’s Wharf & Pier 39: Weiterfahrt zum Pier 39 und Fisherman’s Wharf, kurze Pause im Hard Rock Café und entspannter Spaziergang entlang des Piers – inklusive der berühmten Seelöwen am Pier 39
Statt zu Fuß, wie wäre es mit einer Fahrradtour? Alternativ kann man auch Fahrradtour durch San Francisco mit den o.g. Stopps an der Golden Gate Bridge, den Painted Ladies, Chinatown, Fisherman´s Wharf etc. machen. Es gibt auch E-Bikes (sollte man sich überlegen, da die Stadt sehr steil ist).

Restaurant-Tipps in San Francisco:
- Morella: Stylisches & beliebtes Brunch-Restaurant; unbedingt reservieren – besonders beliebt sind die Crêpes & die Trüffel Mac-n-Cheese
- Flour + Water Pizza: Beliebte Pizzeria, besonders empfehlen können wir die Pizza Salsiccia & die Ricotta Meatballs
- Avotoasty: Modernes Café mit Avocado-Toast, Bowls & Frühstück
- In-N-Out Burger: Fast-Food-Klassiker und perfekt für einen schnellen Stopp am Fisherman’s Wharf
- Hard Rock Cafe Fisherman’s Wharf: Typische Hard-Rock-Atmosphäre – Essen ist nicht so gut
- Bubba Gump: Wenn du Meeresfrüchte magst, eine tolle Adresse und basiert auf den Film Forrest Gump
Am nächsten Morgen starteten wir früh in unseren Highway No. 1 Roadtrip. Die Strecke entlang der Pazifikküste gehört für mich zu den schönsten Roadtrips der Welt und bietet gefühlt hinter jeder Kurve neue Aussichtspunkte.
- Half Moon Bay: Unser erster Stopp entlang des Highway No. 1 war die wunderschöne Half Moon Bay mit langen Sandstränden, rauer Küste und typischem Kalifornien-Feeling
- 17-Mile-Drive: Eine der bekanntesten Panoramastraßen der USA entlang der Küste von Monterey und Pebble Beach. Auf der Strecke wechseln sich dramatische Klippen, weiße Sandstrände, Zypressenwälder und luxuriöse Villen ab. Zu den Highlights zählen der ikonische „Lone Cypress“ und die Spanish Bay.
- Carmel-by-the-Sea: Kurzer Stopp im süßen Küstenort mit kleinen Cafés, schönen Straßen und entspannter Atmosphäre
- Calla Lily Valley: Wunderschöner kleiner Insta-Fotospot mit weißen Blumenfeldern direkt an der Küste, besonders zwischen Februar und März blühen hier tausende Calla Lilys.
- Bixby Creek Bridge: Einer der bekanntesten Fotospots entlang des Highway No. 1
- Little Sur River Beach: Kleiner Strandabschnitt mitten zwischen den Klippen mit wunderschöner Natur
- McWay Falls: Beeindruckender Wasserfall direkt an der Steilküste, der ins Meer fließt – definitiv einer der schönsten Stopps entlang der Strecke
- Elephant Seal Vista Point: Viele Seeelefanten direkt am Strand beobachtet
- Pismo Beach: Abends machten wir Halt in Pismo Beach, einem Ort direkt am Pazifik. Wir haben im SeaVenture Hotel übernachtet, in einem Zimmer mit Balkon und privatem Hot Tube. Zum Abendessen gingen wir in ein nahgelenes Diner im Zentrum.
- Tipp: Früh losfahren und unbedingt genügend Zeit für spontane Stopps einplanen – wir hätten gefühlt alle paar Minuten anhalten können. Wenn ihr mehr Tage zur Verfügung habt, plant eine Nacht mehr auf der Strecke ein.
- Abendessen im Cool Cat Cafe: Burger-Restaurant, klassisch amerikanisch

SeaVenture Hotel in Pismo Beach – perfekt nach dem Roadtrip
Das SeaVenture Beach Hotel liegt direkt am Strand von Pismo Beach und war der perfekte Zwischenstopp nach dem Highway No. 1 Roadtrip. Besonders schön fanden wir den privaten Whirlpool auf dem Balkon mit Blick auf den Pazifik. ➔ Link zum Hotel
Nach dem Frühstück ging es weiter Richtung Los Angeles. Auch die Strecke zwischen Pismo Beach und Los Angeles bietet wunderschöne Stopps entlang der Küste.
- Honeymoon Café: Gemütliches Frühstück im Honeymoon Café in Pismo Beach – perfekter Start in den Tag
- Oceano Dunes: Kurzer Stopp bei den riesigen Sanddünen direkt am Meer – die Landschaft dort wirkt fast wie eine kleine Wüste an der Küste
- Santa Barbara: Spaziergang durch die wunderschöne Stadt mit entspannter Kalifornien-Atmosphäre und mediterranem Flair
- Jeannine’s Restaurant & Bakery: Süßes Café in Santa Barbara mit unglaublich leckeren, selbstgebackenen Scones in außergewöhnlichen Sorten wie Kokos-Ananas, Zitrone oder Apple Maple – perfekte Pause unterwegs
- El Matador Beach: Auf dem Weg Richtung Los Angeles hielten wir am wunderschönen El Matador Beach. Die Felsen und kleinen Buchten erinnerten uns total an Australien oder Portugal und das Wetter war einfach traumhaft
- Santa Monica Pier: Erste Eindrücke von Los Angeles direkt am berühmten Pier mit typischem Kalifornien-Feeling
- Hermosa Beach: Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir in Hermosa Beach an, einem entspannten kleinem Küstenort von LA. Besonders schön fanden wir die entspannte Atmosphäre direkt am Strand mit vielen Restaurants und Bars in der Nähe des Hotels SW Beach Hotel.
- Tipp: Los Angeles wirkt auf Google Maps oft näher als es tatsächlich ist – unbedingt genügend Zeit einplanen

Unterkunftstipps in Los Angeles:
- SW Beach Hotel – entspannter Ausgangspunkt für LA: War für mich eine nostalgische Wahl, da ich schon oft dort war. Kleiner Tipp: Buche ein besseres Zimmer – unser günstiges Zimmer hatte kein richtiges Fenster
Für den ersten LA-Besuch empfehlen wir Santa Monica als Unterkunft, da alles in LA schneller erreichbar ist:
- Shore Hotel in Santa Monica: Direkt am Santa Monica Pier & perfekt, um LA entspannt zu erkunden
- Arion – Cozy Santa Monica: Schöne Unterkunft in Santa Monica nur wenige Schritte vom Strand – inkl. kostenlosem Parken
Da wir schon in den USA waren und Filminteressiert sind, sind wir in die Universal Studios gefahren. Besonders toll war die Harry-Potter-Welt und die berühmte Studio Tour.
- Good Stuff Hermosa Beach: Entspanntes Frühstück in Hermosa Beach vor dem Start in die Universal Studios
- Universal Studios Hollywood: Besonders die Harry-Potter-Welt mit Hogwarts und der „Harry Potter and the Forbidden Journey“-Attraktion fanden wir richtig cool. Die Fahrt basiert auf 4D-Effekten und fühlt sich an, als würde man gemeinsam mit Harry durch Hogwarts fliegen
- Studio Tour in den Universal Studios: Die knapp einstündige Tour durch bekannte Filmkulissen war für uns eines der Highlights des Parks. Mit Feuer, Monsunregen, Erdbeben und Überschwemmungen wird gezeigt, wie Filme entstehen. Man fährt vorbei am Weißen Hai, durch den Dschungel mit King Kong und landet sogar mitten in einer von Erdbeben zerstörten San-Francisco-U-Bahnstation.
- Porto’s Bakery: Auf dem Rückweg Stop bei der bekannten kubanischen Bakery mit leckerem Gebäck und Sandwiches
- Abendessen im Tower 12: Abendessen direkt in Hermosa Beach mit entspannter Atmosphäre. Empfehlung: Der Grünkohlsalat – mag ich eigentlich nicht, war aber unglaublich lecker mit Pistazien, Mango, Süßkartoffeln etc.
- Livemusik im Lighthouse Cafe: Den Abend mit Live-Musik im berühmten Lighthouse Café ausklingen lassen – bekannt als Drehort aus La La Land.

Restaurant-Tipps in Hermosa Beach:
- Good Stuff Restaurant: Beliebtes Brunch-Restaurant mit großer Auswahl an Pancakes & Bowls
- Tower 12: Modernes Restaurant & Bar direkt am Strand mit typischem Kalifornien-Feeling & guter Musik
- Lighthouse Café: Legendäre Bar mit Live-Musik und bekannt als Drehort aus La La Land. Hat aber auch sehr leckeres amerikanisches Essen, wie den Grilled Cheese oder die Burger
Die nächsten Tage nutzten wir, um weitere Ecken von Los Angeles zu erkunden. Besonders die Mischung aus Strand, Foodspots und bekannten Sehenswürdigkeiten hat uns gefallen.
- Venice Beach: Spaziergang entlang der berühmten Strandpromenade mit Straßenkünstlern, kleinen Shops, Skateparks und typisch kalifornischer Atmosphäre. Bekannt ist Venice Beach auch durch das legendäre „Muscle Beach“, an dem bereits Arnold Schwarzenegger entdeckt wurde.
- Hollywood & Rodeo Drive: Einmal durch die bekanntesten Straßen von Los Angeles fahren – vom Walk of Fame bis zu den Luxusgeschäften am Rodeo Drive in Beverly Hills
- Bel Air & Mulholland Drive: Fahrt vorbei an riesigen Villen, Palmenstraßen und wunderschönen Aussichtspunkten über Los Angeles. Besonders der Mulholland Drive bietet immer wieder tolle Ausblicke über die Stadt
- The Beverly Hills Hotel: Kurzer Stopp beim berühmten pinken Hotel mitten in Beverly Hills, das bereits seit Jahrzehnten Treffpunkt vieler Stars und Filmgrößen ist
- Melrose Avenue: Eine bunte Straße in Los Angeles mit vielen bekannten Cafés & Restaurants sowie kleinen, verrückten Boutiquen
- Griffith Observatory: Hier wollte ich schon lange mal wieder hin – nicht nur wegen der unglaublichen Aussicht über Los Angeles und auf das Hollywood Sign, sondern auch wegen der besonderen Atmosphäre dort oben. Das Observatory ist außerdem ein echter Filmstar: Szenen aus La La Land, Terminator oder Rebel Without a Cause wurden hier gedreht. Nebenbei ist das Observatory auch super informativ und man lernt einiges über das Universum.
- Tipp: In Los Angeles unbedingt genügend Zeit für Verkehr und Parkplatzsuche einplanen

Food-Spots in LA:
- Grand Central Market: Riesige Food Hall mitten in Downtown LA mit unzähligen internationalen Foodständen.
- The Grove & Original Farmers Market: Kombi aus Shopping & tollen Foodspots.
- Porto’s Bakery & Café: Kubanische Bäckerei mit unglaublich gutem Gebäck, Sandwiches und süßen Teilchen.
- Bestia: Eines der bekanntesten italienischen Restaurants in LA – berühmt für hausgemachte Pasta.
- Chi SPACCA: Bekannt aus der Netflix-Serie Chef’s Table, beliebt für Fleisch- und italienisch inspirierte Gerichte.
Laguna Beach war für uns der perfekte Zwischenstopp bevor es in das Landesinnere geht. Der kleine Küstenort hat eine entspannte und unglaublich schöne Atmosphäre.
- Heisler Park: Spaziergang entlang der Küste mit wunderschönen Ausblicken auf das Meer und die kleinen Buchten.
- Crescent Bay & Picnic Cove: Kleine Buchten mit türkisfarbenem Wasser entdeckt
- The Whaling Wall: Große Street-Art-Wand direkt an der Küste mit Meeresmotiv – passt perfekt zur kreativen und künstlerischen Atmosphäre von Laguna Beach
- Sonnenuntergang am Strand: Einer der schönsten Sonnenuntergänge unserer gesamten Kalifornien-Reise. Die Kombination aus Palmen, Felsen, goldenen Farben und dem Blick auf den Pazifik war einfach unglaublich schön

Restauranttipps in Laguna Beach:
- South of Nick’s: Unglaublich leckeres mexikanisches Restaurant mit frischen Zutaten & authentischen Gerichten, erinnerte uns total an Mexiko
- The Deck: Direkt am Meer mit schönem Ausblick auf den Strand und entspannter Beachclub-Atmosphäre – perfekt für Drinks oder Abendessen

Capri Laguna on the Beach – direkt am Meer
Das Hotel liegt direkt am Strand und war perfekt für einen entspannten Beach Day. Besonders morgens war der Blick aufs Meer wunderschön. ➔ Link zum Hotel
An Tag 9 ging es weiter in die Wüste Kaliforniens. Der Joshua Tree Nationalpark beeindruckt sofort mit seinen riesigen Felsformationen, den berühmten Joshua Trees und den endlosen Landschaften.
- Joshua Tree Nationalpark: Fahrt vom Süd- zum Nordeingang durch den gesamten Park vorbei an riesigen Felsformationen, endlosen Wüstenlandschaften und den berühmten Joshua Trees. Die Landschaft wirkt dort fast wie auf einem anderen Planeten
Folgende Stopps im Nationalpark:
- Hidden Valley Loop Trail: Wunderschöne kurze Wanderung zwischen riesigen Felsen und Joshua Trees – perfekt, um einen ersten Eindruck vom Nationalpark zu bekommen
- Key View: Einer der beeindruckendsten Aussichtspunkte im Park mit Blick über die gesamte Wüstenlandschaft bis hin zum San-Andreas-Graben und bei klarer Sicht sogar bis Mexiko
- Skull Rock & Jumbo Rocks: Beeindruckende Felsformationen mitten im Park, die durch Wind und Wetter über viele Jahre entstanden sind. Besonders die Jumbo Rocks sahen bei Sonnenuntergang unglaublich schön aus
- Tipp: Genügend Wasser, Snacks und Sonnencreme mitnehmen – im Park gibt es kaum Möglichkeiten etwas zu kaufen und die Temperaturen können sehr heiß werdenFerienhaus nahe Joshua Tree – mitten in der Wüste

The Bungalows by Homestead Modern:
Wunderschöne moderne Unterkunft mitten in der Wüstenlandschaft nahe Joshua Tree. Besonders schön ist das Design und die Ruhe, um nach einem aktiven Tag den Sonnenuntergang und Sternenhimmel zu genießen ➔ Link zur Unterkunft
Nach der Ruhe im Joshua Tree ging es weiter nach Las Vegas – laut, verrückt und trotzdem absolut faszinierend.
- Mojave Preserve: Fahrt durch die beeindruckende Wüstenlandschaft mit endlosen Straßen, Joshua Trees und roten Bergen – typisches USA-Roadtrip-Feeling
- Seven Magic Mountains: Bunte Kunstinstallation mitten in der Wüste und kleiner Fotostopp kurz vor Las Vegas
- Check-in in Las Vegas: Nach der Ankunft erstmal kurz im Hotel entspannt, bevor es abends an den Strip ging
- Las Vegas Strip: Am Abend durch die bekannten Hotels geschlendert und die völlig verrückte Atmosphäre aufgesogen. Und wie es immer mit Las Vegas ist: Am ersten Abend ist man beeindruckt von dieser surrealen Stadt, nach dem zweiten freut man sich schon wieder auf die Natur.
- Canal Walk im Hotel „Venetian“: Das Venetian gehört definitiv zu den beeindruckendsten Hotels am gesamten Strip. Mit den kleinen Kanälen, Gondeln, Brücken und dem künstlichen Himmel fühlt man sich tatsächlich kurz wie in Venedig.
- Caesars Palace: Das Caesars Palace gehört zu den bekanntesten Hotels in Las Vegas und wurde spätestens durch den Film Hangover weltberühmt. Besonders beeindruckt haben uns die riesigen Forum Shops mit künstlichem Himmel, luxuriösen Geschäften und der komplett übertriebenen Rom-Atmosphäre mitten in Las Vegas
- Essen in der Linq Promenade: Am Abend gingen wir auf die Linq Promenade zum Essen. Da sich das Leben in Las Vegas größtenteils innerhalb der Hotels und Casinos abspielt, fanden wir die entspannte Atmosphäre draußen besonders schön. Außerdem gibt es hier auch Restaurants mit etwas bezahlbareren Preisen – darunter natürlich auch einen legendären In-N-Out Burger
- Tipp: Den Strip unbedingt abends erleben – sobald alles beleuchtet ist, wirkt Las Vegas komplett surreal.

Hoteltipps in Las Vegas:
- Treasure Island Las Vegas: Hat eine super Lage direkt am Strip und war perfekt, um alles zu Fuß zu erreichen.
Bei etwas mehr Budget nehmt das Hotel:
- New York New York: Eines der bekanntesten Themenhotels am Strip mit Skyline, Freiheitsstatue und Achterbahn direkt am Hotel. Die Zimmer sind modern & die Lage zentral.
Den nächsten Tag verbrachten wir entspannt in Las Vegas mit gutem Essen, etwas Shopping und weiteren bekannten Sehenswürdigkeiten entlang des Strips.
- Wynn Hotel: Vormittags brunchen im Wynn Hotel im bekannten „The Buffet“ – Wahnsinn, was es dort für eine Auswahl gibt. Danach sollte man unbedingt noch ein wenig im Hotel schlendern, das wunderschön ist. Insbesondere der Eingang mit den Blumeninstallationen ist toll.
- Las Vegas North Premium Outlet: Perfekt für einen kleinen Shopping-Stopp zwischendurch.
- Welcome to Fabulous Las Vegas Sign: Ein kleiner Fotostopp beimberühmten „Welcome to Fabulous Las Vegas“ Zeichen gehört natürlich dazu. Eventuell muss man kurz anstehen.
- Pause im Hotel: Nach dem Shopping legten wir erstmal eine kurze Pause im Hotel ein, bevor wir abends den anderen Teil des Strips erkundeten
- Bellagio Hotel: Spaziergang durch den berühmten Botanical Garden mit riesigen saisonalen Blumeninstallationen, die regelmäßig komplett neu gestaltet werden. Danach ging es entlang der bekannten Fußgängerbrücken mit Blick auf den Strip weiter
- Bellagio Fountain Show: Besonders abends wunderschön und definitiv eines der Highlights in Las Vegas. Die Wassershow vor dem Bellagio wirkt mit Musik und Beleuchtung jedes Mal beeindruckend
- New York-New York, Excalibur & Luxor: Weitere bekannte Themenhotels entlang des Strips erkundet – vom New Yorker Skyline-Hotel bis zur riesigen schwarzen Pyramide des Luxor
- Tipp: Für Las Vegas reichen unserer Meinung nach zwei Nächte aus, danach wird es oft etwas „overwhelming“
Weitere Sehenswürdigkeiten und To Do´s in Vegas:
- Omega Mart: Eine Mischung aus Kunstinstallation, Escape Room und komplett verrückter interaktiver Welt. Von außen wirkt alles wie ein normaler Supermarkt, aber hinter geheimen Türen verstecken sich surreale Räume und Lichteffekte.
- The Sphere: Die wohl coolste neue Sehenswürdigkeit in Las Vegas. Außen besteht die riesige Kugel aus einem gigantischen LED-Screen mit Kurzclips, innen erwarten dich immersive Filme sowie Konzerte auf der größten kuppelförmigen Leinwand der Welt. Während unseres Aufenthalts lief allerdings nur eine Experience, die uns nicht genug interessierte, um dafür knapp 120 € auszugeben
- Fremont Street: Fußgängerstraße in Downtown von Vegas. Riesige LED-Decken, Straßenkünstler, Live-Musik und die vielen alten Neonlichter sorgen hier für echte Old-School-Vegas-Atmosphäre.
- Shows in Las Vegas: Las Vegas ist natürlich bekannt für seine Shows – von Cirque du Soleil über Magier bis hin zu riesigen Konzerten. Selbst wenn man normalerweise keine Shows besucht, gehört es irgendwie dazu

Restaurant- & Bar-Tipps in Vegas:
- The Buffet at Wynn: Eines der bekanntesten und hochwertigsten Buffets in Las Vegas mit riesiger Auswahl und sehr schönem Ambiente
- Linq Promenade: Perfekt für günstigere Restaurants & Draußen essen, hier findet man u.a. auch In-N-Out Burger oder Haute Doggery (beliebter Food-Spot mit kreativen Hotdogs)
- Orla im Mandalay Bay: Unglaublich leckeres Essen – besonders empfehlen können wir das „Feta in Fire“ und die Trüffel Mac & Cheese
- Ghostbar: Stylische Rooftopbar im Palms Casino Resort mit tollem Blick über Las Vegas – besonders abends
Nach dem Trubel in Las Vegas ging es weiter Richtung Utah und zum Bryce Canyon Nationalpark – bis heute einer meiner absoluten Lieblingsorte im Westen der USA. Die Landschaft dort wirkt fast unwirklich und unterscheidet sich komplett von allen anderen Nationalparks entlang der Route.
- Valley of Fire State Park: Auf dem Weg Richtung Bryce Canyon machten wir einen Stopp im Valley of Fire – dem ältesten State Park Nevadas. Die leuchtend roten Sandsteinformationen sehen im Sonnenlicht tatsächlich aus, als würden sie brennen
Fire Wave Trail: Eigentlich wollten wir zur berühmten Fire Wave wandern (insg. 2km), einer wunderschönen Felsformation mit wellenartigen Mustern, die an „The Wave“ in Arizona erinnert. Leider war der Trail während unseres Besuchs geschlossen. - Bryce Glamp & Camp: Am späten Nachmittag kamen wir im Bryce Glamp & Camp in Cannonville an – definitiv eine unserer schönsten Unterkünfte der Reise. Die modern eingerichteten Domes mitten in der Natur waren unglaublich gemütlich und durch die große Fensterfront konnte man nachts direkt den Sternenhimmel sehen
- Bryce Canyon Nationalpark: Schon die ersten Aussichtspunkte waren beeindruckend – die roten Hoodoos wirken fast wie aus einer anderen Welt
- Navajo Loop & Queens Garden Trail: Am nächsten Morgen wanderten wir vom Sunset Point über den Navajo Loop Trail hinunter in den Canyon und über den Queens Garden Trail wieder hinauf zum Sunrise Point. Für uns definitiv eine sehr schöne Wanderung auf der Reise (knapp 5km).
- Weitere Viewpoints: Danach sind wir noch ein paar der Viewpoints abgefahren und an dem Rand des Canyons gewandert. Bspw.Sunrise Point, Inspiration Point, Rainbow Point und Bryce Point. Atemberaubende Aussichtspunkte mit Blick über den gesamten Canyon.
- Am zweiten Abend im Bryce Glamp & Camp grillten wir uns hatten die Chance, einen wunderschönen Sternenhimmel mit der Milchstraße zu fotografieren. Selbst mit bloßem Auge konnte man sie bereits sehen
- Tipp: Sonnenaufgang beim Inspiration Point oder Sunrise Point. Nehmt euch für morgens warme Kleidung mit – es ist oft überraschend kalt

Bryce Glamp & Camp – absolutes Highlight
Das Bryce Glamp & Camp war eine unserer liebsten Unterkünfte der gesamten Reise. Die modernen Domes mitten in der Natur, die Ruhe und der unglaubliche Sternenhimmel machten den Aufenthalt dort wirklich besonders. ➔ Link zur Unterkunft
Die Fahrt nach Moab gehörte für uns zu den schönsten Strecken des gesamten Roadtrips. Stundenlang fuhren wir durch Utah vorbei an roten Felsen, riesigen Canyons, endlosen Straßen und Landschaften, die teilweise wirkten wie von einem anderen Planeten.
- State Route 12 & 24: Wunderschöne Panoramastraßen durch Utah mit ständig wechselnden Landschaften – von roten Felsen über enge Canyons bis hin zu weiten Wüstenlandschaften
- Escalante Petriefied Forest State Park: Kurzer Stopp im State Park mit versteinerter Holzlandschaft und wunderschönen Ausblicken auf die Umgebung
- Head of the Rock Overlook und Boynton Overlook: Atemberaubende Aussichtspunkte entlang der Strecke mit Blick über die endlosen Canyonlandschaften Utahs
- Kiva Koffeehouse: Perfekter Kaffee-Stopp mitten in Utah mit unglaublichem Blick über die roten Felsen und die Canyonlandschaft – definitiv einer unserer liebsten Café-Stopps der Reise
- Capitol Reef Nationalpark: Ein Teil der Strecke führt direkt durch den Nationalpark. Besonders schön fanden wir die Stopps am Parkeingang und bei den Petroglyph Panels mit jahrhundertealten Felszeichnungen
- Moonscape Overlook & Bentonite Hills: Wenn man genügend Zeit für einen Ausflug hat, lohnt sich der Abstecher definitiv. Die Landschaft dort wirkt komplett surreal – fast wie eine Mondlandschaft
- Wenn noch Zeit ist: Fahrt zum Deadhorse Point und Potash Ponts (vorbei an Big Mesa Viewpoint & Basin Viewpoint) – 1 Stunde mehr
- Ankunft in Moab: Am Abend erreichten wir Moab, eine kleine Stadt mitten in der roten Felsenlandschaft Utahs und einer unserer absoluten Lieblingsorte der Reise
- Abendessen im Antica Forma: Eine der bekanntesten Pizzerien in Moab mit richtig guter Woodfire Pizza. Besonders empfehlen können wir die Pistachio Pizza

Hotel-Tipps in Moab:
- Slackline Moab, Outset Collection by Hilton: Das moderne Hotel war ein guter Ausgangspunkt für den Arches Nationalpark. Direkt neben an ist auch ein tolles Restaurant ➔ Link zum Hotel
- Wolfe’s Hotel Moab: Schönes & modernes Hotel in Moab mit toller Poolanlage und Blick auf die roten Felsen. Perfekt, um nach langen Tagen im Nationalpark zu entspannen ➔ Link zum Hotel
Der Arches Nationalpark gehört für uns zu den beeindruckendsten Nationalparks der Reise. Über 2.000 natürliche Sandsteinbögen und rote Felsen machen den Park wirklich einzigartig.
- Tipp: Für den Arches Nationalpark unbedingt frühzeitig einen Zeitslot reservieren. Unser Einlass war zwischen 9–10 Uhr und vom Hotel brauchten wir nur etwa 10 Minuten bis zum Eingang
- Delicate Arch Wanderung: Gleich morgens starteten wir zur Wanderung zum berühmten Delicate Arch – dem bekanntesten Steinbogen Utahs und sogar Motiv der Utah-Lizenzplatten. Da der Weg fast die gesamte Zeit bergauf führt, waren wir froh, bereits am Vormittag gestartet zu sein und der Mittagshitze zu entgehen. Besonders der erste Blick auf den Arch nach der letzten Kurve war einfach atemberaubend und definitiv eines unserer Highlights der gesamten Reise
- Park Avenue Viewpoint: Kurzer Stopp mit wunderschönem Blick über die canyonartige Landschaft und die riesigen roten Felsformationen
- Balanced Rock: Beeindruckender riesiger Felsen, der scheinbar mitten im Nichts balanciert
- The Windows: Einer unserer liebsten Bereiche im Park mit mehreren riesigen Steinbögen auf einem kurzen Rundweg
- Double Arch: Riesige Doppelbögen, die durch ihre Größe noch beeindruckender wirken als auf Bildern
- Landscape Arch: Einer der längsten natürlichen Steinbögen der Welt – erreichbar über eine entspannte Wanderung
- Abendessen in Moab: Am Abend belohnten wir uns im stylischen Birdy’s Finer Diner mit richtig leckerem Essen. Neben einer Vorspeise bestellten wir eine Bowl und einen Wagyu-Burger – genau das Richtige nach dem langen Tag im Nationalpark

Restaurant-Tipps in Moab:
- Antica Forma: Sehr beliebte Pizzeria in Moab mit hervorragender Woodfire Pizza. Unser Highlight war definitiv die Pistachio Pizza
- Birdy’s Finer Diner: Modernes und stylisches Restaurant in Moab mit richtig gutem Essen und entspannter Atmosphäre – perfekt nach einem langen Tag im Nationalpark. Besonders lecker fanden wir die Bowl und den Wagyu-Burger
Das Monument Valley mit der Navajo Jeep Tour war eines der Highlights unserer Reise – wie mitten in einem klassischen USA-Western.
- Twin Rocks Café in Bluff: Unterwegs machten wir eine kleine Pause im Twin Rocks Café und probierten dort zum ersten Mal Fry Bread – ein traditionelles Gericht vieler indigener Gemeinschaften Nordamerikas, besonders der Navajo. Das frittierte Fladenbrot wird süß oder herzhaft serviert und hat eine bewegende Geschichte, da es während der Vertreibung der Navajo aus wenigen verfügbaren Zutaten entstand
- Goosenecks State Park: Kurzer Stopp mit beeindruckendem Blick auf die tief eingeschnittenen Flussschleifen des San Juan Rivers
- Forrest Gump Point: Einer der bekanntesten Fotospots der USA und definitiv ein Pflichtstopp auf dem Weg ins Monument Valley
- Monument Valley: Atemberaubende Landschaft mitten in der Wüste mit den berühmten roten Felsformationen, die man aus unzähligen Filmen kennt
- Navajo Sunset Jeep Tour: Definitiv eines der Highlights unserer gesamten Reise. Während der Tour fuhren wir deutlich tiefer ins Monument Valley hinein und erfuhren viel über die Geschichte, Kultur und Traditionen der Navajo Nation. Zwar kann man einen Teil des Parks auch selbst mit dem Auto erkunden, dafür empfiehlt sich allerdings mindestens ein SUV. Wir würden die Tour mit den Navajos aber in jedem Fall empfehlen – nicht nur, weil man dadurch die Navajo Nation unterstützt, sondern auch, weil man viel mehr über die Region erfährt und Orte erreicht, die man alleine nicht sehen würde
- Tipp: Unbedingt auch zum Sonnenaufgang zum großen Parkplatz am Visitor Center fahren – die Stimmung dort am Morgen mit den roten Felsen im ersten Licht war einfach unglaublich schön

Hotel-Tipps bei Monument Valley:
- Goulding Lodge: Die Lage der Goulding Lodge mit Blick auf das Monument Valley ist wirklich gut, allerdings hat mich das Hotel nicht überzeugt ➔ Link zum Hotel
- The View Hotel: Rückblickend würde ich allerdings das The View Hotel empfehlen & dort unbedingt eine der Cabins buchen. Die Unterkunft liegt direkt im Monument Valley und bietet eine noch unglaubliche Aussicht mitten im Park. Leider waren wir dafür damals zu spät ➔ Link zum Hotel
Der Antelope Canyon war einer der fotogensten Orte unserer gesamten Reise. Die engen Sandsteinformationen, die geschwungenen Wände wirken fast unwirklich.
- Fahrt nach Page: Morgens gegen 9:30 Uhr Richtung Page gestartet
- Navajo Indian Market: Kleiner Stopp unterwegs mit traditionellem Schmuck, Kunsthandwerk und Souvenirs der Navajo Nation
- Horseshoe Bend: Einer der bekanntesten Aussichtspunkte in Arizona. Vom Parkplatz läuft man etwa 15 Minuten bis zum Aussichtspunkt mit Blick auf die riesige Flussschleife des Colorado Rivers
- Fotospot Biidi The Arch: Direkt hinter der Shell-Tankstelle gibt es Parkmöglichkeiten für den Instagram-Hotspot. Der kleine Steinbogen eignet sich perfekt für einen kurzen Fotostopp unterwegs.
- Antelope Canyon: Der Antelope Canyon gehört zur Navajo Nation und zählt heute zu den bekanntesten Slot Canyons der Welt. Über viele Jahre wurde der Canyon durch Wasser und Wind in den roten Sandstein geformt. Da es sich um ein Gebiet der Navajo handelt, kann der Canyon ausschließlich im Rahmen einer geführten Tour mit Navajo Guides besucht werden.
- Upper Antelope Canyon: Der bekanntere und meist stärker besuchte Teil des Antelope Canyon. Besonders berühmt ist er für die berühmten Lichtstrahlen („Light Beams“), die vor allem mittags durch die schmalen Öffnungen in den Canyon fallen. Der Weg ist eben und deutlich einfacher zu laufen, weshalb der Upper Canyon auch für Familien besser geeignet ist. Wir haben diese Tour über GetYourGuide gebucht
- Lower Antelope Canyon: Unserer Meinung nach der schönere Teil des Canyons. Die Wege führen über schmale Treppen und enge Passagen durch die geschwungenen Sandsteinformationen, wodurch die Tour etwas aktiver wirkt. Dafür ist der Lower Canyon meist günstiger & weniger überlaufen. Die bekannten Lichtstrahlen gibt es hier allerdings kaum. Wir haben diese Tour über GetYourGuide gebucht
- Beste Uhrzeit: Die schönsten Lichtverhältnisse gibt es meist mittags, wenn die Sonne direkt in den Canyon fällt.
- Tipp: Die Tour frühzeitig buchen – besonders die beliebten Uhrzeiten sind im Voraus ausgebucht
- (Optional) Bootstour auf dem Lake Powell: Wenn du mehr Zeit hast, lohnt sich eine Bootstour auf dem Lake Powell. Türkisblaues Wasser und rote Felsen machen die Tour durch den Glen Canyon zu einem besonderen Erlebnis. Vor einigen Jahren habe ich selbst eine Bootstour gemacht und kann sie absolut empfehlen.

Die Unterkunft war perfekt gelegen für den Antelope Canyon und Horseshoe Bend und ideal als Zwischenstopp auf der Route. Typisch amerikanische Räume, nichts besonderes ➔ Link zum Hotel
Der Grand Canyon gehört zu den beeindruckendsten Naturwundern der Welt. Die riesige, bis zu 1.800 m tiefe Schlucht wurde über Millionen Jahre vom Colorado River geformt.
- Grand Canyon NP: Für die reine Fahrtstrecke zum Grand Canyon und entlang der verschiedenen Aussichtspunkte solltest du ungefähr 3,5 Stunden einplanen – je nachdem, wie viele Stopps du machst. Wir haben den leicht zugänglicheren South Rim gewählt, auch, da er so auf der Strecke lag.
- Desert View Watchtower: Unser erster Aussichtspunkt am Grand Canyon mit wunderschönem Blick über den Canyon und den Colorado River
- Fahrt entlang der Aussichtspunkte: Die Strecke entlang des Grand Canyon bietet ständig neue Perspektiven auf die riesige Schlucht und die unterschiedlichen Gesteinsschichten
- Lipan Point & Moran Point: Zwei unserer liebsten Aussichtspunkte mit besonders weitem Blick über den Canyon
- Mather Point & Yavapai Point: Besonders schön zum Sonnenuntergang, wenn die roten Felsen langsam anfangen zu leuchten
- Grand Canyon allgemein: Trotz der vielen Besucher wirkt der Canyon durch seine enorme Größe oft überraschend ruhig und friedlich
- Tipp: Für die schönsten Lichtstimmungen morgens oder zum Sonnenuntergang kommen – mittags wirkt der Canyon oft deutlich flacher
- Abends: Grillen bei unserer wunderschönen Cabin.

Inn History Grand Canyon Cabins– absolutes Highlight der Unterkünfte
Die „Inn History Grand Canyon Cabins“ nahe Williams sind den historischen Phantom Ranch Cabins von 1922 nachempfunden. Die liebevoll gestalteten Hütten verbinden moderne Annehmlichkeiten mit vielen historischen Details rund um den Grand Canyon ➔ Link zur Unterkunft
Tag 19 war ein entspannter Abschluss mit den wundervollem WIlliams mit seinem typischen Route-66-Charme und dem sehr entspannten und künstlerischen Sedona.
- Williams & Route 66: Nach dem Auschecken schauten wir uns morgens noch kurz Williams an. Der kleine Ort gilt als Tor zum Grand Canyon und die berühmte Route 66 führt direkt hindurch. Mit den vielen Souvenirshops, Diners, Saloons und Neonlichtern fühlt man sich dort fast ein wenig zurück in die 50er Jahre versetzt
- Fahrt nach Sedona: Die Strecke nach Sedona war zwar nicht lang, aber unglaublich schön. Vorbei an Wäldern, Schluchten und immer röter werdenden Felsformationen änderte sich die Landschaft komplett. Schöner Stopp: Oak Creek Vista.
- Slide Rock State Park: Perfekter Stopp für eine kleine Abkühlung zwischendurch – hier kann man im Fluss zwischen den roten Felsen baden und teilweise sogar die natürlichen Wasserrutschen nutzen
- Sedona allgemein: Sedona ist bekannt für seine markanten Red Rocks, die intensiven Farben bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang und die besondere Atmosphäre. Viele verbinden den Ort außerdem mit spirituellen Energievortices
- Tlaquepaque Arts & Shopping Village: Besonders schönes kleines Village im Stil eines mediterranen Dorfes mit Innenhöfen, Springbrunnen, kleinen Boutiquen und Galerien. Dort tranken wir einen Chai auf einer gemütlichen Terrasse, schauten uns einige Ateliers an und fanden auch schöne Mitbringsel für Zuhause
- Airport Mesa Sunset: Einer der schönsten Sonnenuntergänge unserer gesamten Reise. Die roten Felsen leuchteten dort unglaublich intensiv. Tipp: Unbedingt mindestens einen Sonnenuntergang in Sedona einplanen – die Lichtstimmung dort ist wirklich besonders
- Spaziergang durch Sedona und Abendessen: Besonders am Abend herrschte dort eine unglaublich entspannte Atmosphäre. Wir aßen im Cowboy Club Grille & Spirits.

Cedars Resort – Blick auf die roten Felsen
Die Lage mit Blick auf die roten Felsen war perfekt und machte Sedona für uns noch besonderer ➔ Link zum Hotel

Restaurant-Tipps in Moab:
- Sedona Juice & Co: Schöner Stopp für Frühstück etwas außerhalb mit Bowls, Säften und gesundem Frühstück
- Chai Spot im Tlaquepaque Village: Der kleine Chai-Spot im Village war perfekt für eine kurze Pause.
- Cowboy Club Grille & Spirits: Bekanntes Restaurant in Sedona mit toller & sehr gutem Essen
- Elote Café: Eines der bekanntesten Restaurants in Sedona mit unglaublich leckerer mexikanischer Küche. Oft gibt es lange Warteschlangen.
Zum Abschluss unseres Roadtrips ging es nach Scottsdale. Die schöne Stadt in der Nähe des Flughafens war der perfekte Ort, um die Reise ausklingen zu lassen.
- Red Rock Scenic Byway: Wunderschöne Strecke durch die rote Wüstenlandschaft Arizonas mit tollen Ausblicken auf die Felsformationen rund um Sedona
- Cathedral Rock Trail: Kurze, aber wunderschöne Wanderung mit beeindruckenden Ausblicken auf die berühmten roten Felsen Sedonas
- Phoenix & Scottsdale: Je näher wir Phoenix und Scottsdale kamen, desto beeindruckender wurde die Wüstenlandschaft – überall riesige Kakteen, rote Felsen und typisch arizonisches Wüstenfeeling
- Desert Botanical Garden & Hole in the Rock: Typische Landschaft Arizonas mit riesigen Kakteen, Wüstenpflanzen und roten Felsen
- Abend in Scottsdale: Eigentlich wollten wir nur gemütlich essen gehen und etwas Livemusik hören, landeten dann aber spontan mit dem Musiker Joshua Williams und neuen Bekanntschaften beim Barhopping, in einer Karaoke-Bar und mitten in einem dieser typischen amerikanischen Abende voller Offenheit, Musik und spontaner Gespräche – definitiv ein unvergesslicher Abschluss unserer Reise
- Tipp: Scottsdale eignet sich perfekt für die letzte Nacht vor dem Rückflug – entspannt, modern und deutlich ruhiger als Phoenix selbst

Apartment in Scottsdale Old Town:
Die schöne & moderne Unterkunft lag perfekt in Scottsdale ➔ Link zur Unterkunft

Restaurant-Tipps in Scottsdale:
- Fry Bread House: Bekannt für traditionelles Navajo Fry Bread und Native-American-Küche
- Olive & Ivy: Sehr schönes Restaurant direkt am Wasser mit mediterraner Küche und entspannter Atmosphäre
Mein Fazit
Dieser USA-Westküsten-Roadtrip war für uns eine der abwechslungsreichsten und beeindruckendsten Reisen überhaupt. Die Kombination aus pulsierenden Städten, endlosen Straßen, spektakulären Nationalparks und kleinen charmanten Orten macht diese Route einfach unvergesslich. Mit einem Mietwagen (über Check24 gebucht) bleibst du unterwegs flexibel: Du entscheidest, wann es weitergeht und wo du eine Pause einlegst.
Besonders begeistert haben uns die Nationalparks im Westen der USA. Der Arches National Park mit der Wanderung zum berühmten Delicate Arch war definitiv eines unserer Highlights. Genauso unvergesslich war das Monument Valley mit der Navajo Jeep Tour. Nicht nur die Landschaft war beeindruckend – auch mehr über die Kultur der Navajo zu erfahren und traditionelles Frybread zu probieren, machte dieses Erlebnis besonders.
Aber auch die kleineren Orte entlang der Strecke bleiben uns in Erinnerung. Williams mit seinem Route-66-Charme und Sedona mit den roten Felsen und der besonderen Atmosphäre gehören rückblickend zu unseren Lieblingsstopps. Scottsdale war für uns außerdem ein wunderschöner Abschluss der Reise – vor allem der spontane Abend mit Live-Musik und der entspannten Stimmung dort.











Auch unsere Unterkünfte haben die Reise noch besonderer gemacht. Das Bryce Glamp & Camp mit den außergewöhnlichen Glamping-Domes und die liebevoll gestalteten Inn History Grand Canyon Cabins waren echte Highlights und perfekt, um die besondere Atmosphäre des amerikanischen Westens noch intensiver zu erleben.
Was diese Reise für uns aber wirklich ausgemacht hat, war die unglaubliche Vielfalt: morgens durch Nationalparks wandern, nachmittags endlose Straßen entlangfahren und abends den Sonnenuntergang an der Küste oder mitten in der Wüste erleben. Genau diese Mischung aus Freiheit, Natur und Roadtrip-Feeling macht die USA-Westküste für uns zu einem Reiseziel, das man immer wieder erleben möchte.

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