SCHOTTLAND RUNDREISE
Perfekte Route, Tipps & Highlights für 10 Tage
Wenn man an Schottland denkt, kommen einem meistens direkt die Highlands, alte Burgen – und natürlich Harry Potter sowie Outlander in den Sinn. Und ehrlich gesagt: Genau so fühlt es sich dort teilweise auch an. Nebel über den Bergen, kleine Pubs mit knarzenden Holzböden, endlose Straßen durch die Highlands und Landschaften, die wirken, als wären sie direkt aus einem Film entsprungen.
Aber Schottland ist noch viel mehr als nur schöne Kulissen. Es ist dieses besondere Gefühl von Freiheit, wenn man stundenlang durch die Highlands fährt, spontan an einem Aussichtspunkt hält oder plötzlich an einem Ort steht, der noch schöner ist als alles, was man vorher auf Bildern gesehen hat.
Genau deshalb ist Schottland für mich kein Reiseziel, das man einfach „abarbeitet“. Die schönsten Momente sind oft die, wenn man spontan an einem schönen Viewpoint hält und die Landschaft einfach nur genießt.
Diese Schottland Rundreise verbindet einige der schönsten Regionen des Landes: von Edinburgh über die Isle of Skye bis hoch in die wilden Highlands und zurück entlang der Ostküste. In 10 Tagen Roadtrip bekommst du einen perfekten Mix aus Natur, Roadtrip-Feeling und wilder Küste.
Wenn ihr nur 8 Tage habt, dann findet ihr hier eine tolle 8-Tages-Route.

Wichtige Informationen

Klima & Reisezeit
Jede Jahreszeit in Schottland hat ihren eigenen Charme. Selbst an „schlechteren“ Tagen sorgt das wechselhafte Wetter für diese typische, mystische Highlands-Stimmung.
Das Wetter ist oft unbeständig – Sonne, Regen und Wind können sich schnell abwechseln. Mit einer Regenjacke, festen Schuhen und mehreren Schichten bist du bestens vorbereitet.
Die Monate Juni bis August sind am wärmsten und gelten als Hauptreisezeit – gleichzeitig ist es in dieser Zeit am vollsten. Besonders die Isle of Skye ist in den Sommermonaten stark frequentiert, und Unterkünfte sind oft früh ausgebucht.
Im Frühling und Herbst ist es deutlich ruhiger und die Stimmung insgesamt entspannter.
Mein persönlicher Tipp: Mai oder die schönen Herbstfarben im September und Oktober – weniger Touristen, oft schönes Licht und perfekte Bedingungen für Roadtrips.

Nützliche Infos
Schottland liegt im Norden Großbritanniens und begeistert mit dramatischen Landschaften und beeindruckenden Burgen. Ein Roadtrip ist also die beste Art, das Land zu entdecken.
In Schottland gilt Linksverkehr, woran man sich aber schnell gewöhnt. Ein Automatikauto macht das Fahren auf den schmalen Highland-Straßen deutlich entspannter – viele davon sind einspurig und haben sogenannte „Passing Places“.
Für Schottland brauchst du eine Elektronische Einreisegenehmigung (ETA). Die Beantragung erfolgt online, die Bestätigung kommt meist innerhalb von drei Tagen per E-Mail. Ohne ETA kann dir die Einreise verweigert werden. Die ETA kostet 20 £. Tipp: Am einfachsten beantragst du die ETA über die „UK ETA“-App.
Wichtig: Bucht eure Unterkünfte so früh wie möglich – besonders auf der Isle of Skye und in den Highlands sind diese schnell ausgebucht.

Geheimtipps
Edinburgh ist einfach eine unglaublich schöne Stadt – perfekt zum Ankommen und ideal, um sich erstmal treiben zu lassen. Bleibt hier mindestens zwei Nächte, es gibt biel zu sehen.
Die schönsten Momente entstehen oft unterwegs auf den Straßen – vor allem rund um Glencoe oder auf der Strecke A835 Richtung Norden. Diese Panoramastraßen zeigen die Highlands von ihrer wildesten und ursprünglichsten Seite.
Ein Besuch in einem traditionellen Pub gehört unbedingt dazu – mit Livemusik, gemütlicher Atmosphäre und oft richtig gutem Essen.
Die Isle of Skye ist generell ein absolutes Highlight – rau, beeindruckend und oft fast schon unwirklich.
Für Harry-Potter-Fans ist das Glenfinnan Viaduct natürlich ein echtes Highlight – besonders, wenn der Dampfzug darüberfährt. Allerdings ist es dort oft ziemlich voll.
Die perfekte Reiseroute für 10 Tage
10 Tage, unzählige Eindrücke – und ein Land perfekt für einen Roadtrip. Dich erwarten dramatische Highlands, raue Küsten, mystische Seen, historische Burgen und einige der bekanntesten Landschaften Schottlands. Von Edinburgh geht es über Glencoe und die Isle of Skye entlang der wilden Westküste bis in die Cairngorms und zurück über die Ostküste mit Orten wie St Andrews und Dunnottar Castle.
Diese Rundreise verbindet die Highlights Schottlands mit ruhigeren Orten an der West- und Ostküste. Die Route ist eine perfekte Mischung aus Natur, Geschichte, schönen Panoramastraßen, Wanderungen, gemütlichen Pubs und entspannten Stopps. Besonders die Isle of Skye, Glencoe und die Westküste gehören zu den eindrucksvollsten Regionen der Reise.
Wenn du nur 8 Tage hastt, findest du hier eine tolle 8-Tages-Route.
| Routenverlauf |
|---|
| Ankunft in Edinburgh (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Loch Lomond (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Glencoe & Fort Williams (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Isle of Skye (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| Westküste (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Inverness (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| Aberdeenshire (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Ostküste & Edinburgh (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Fazit der Reise ➔ zur Beschreibung |

Unsere Reise beginnt mit der Ankunft in Dublin am Morgen oder frühen Mittag. So bleibt genug Zeit, um die schöne Stadt zu erkunden.
- Ankunft & Transfer in die Stadt: Nach der Landung geht es in die Innenstadt. Schon auf dem Weg merkt man schnell: Edinburgh hat Charakter – historisch, lebendig und gleichzeitig entspannt.
Tipp: Hole den Mietwagen erst am nächsten Tag ab, wenn du kein Hotel mit Parkplatz hast. - Check-in & erstes Ankommen: Nach dem Einchecken lohnt es sich, kurz durchzuatmen und langsam in den Reise-Rhythmus zu kommen.
- Royal Mile: Die bekannteste Straße der Altstadt verbindet Edinburgh Castle mit dem Palace of Holyroodhouse. Kleine Gassen, historische Gebäude, Pubs und Straßenmusiker sorgen hier für die typische Edinburgh-Atmosphäre.
- Edinburgh Castle: Das Schloss thront hoch über der Stadt auf einem erloschenen Vulkan und gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Schottlands. Besonders beeindruckend sind die Aussicht über Edinburgh und die historischen Kronjuwelen.
- Harry Potter Spots in Edinburgh: Edinburgh gilt als eine der Inspirationsquellen für die Harry Potter film series Bücher. Besonders bekannt sind das The Elephant House Café, wo J. K. Rowling die ersten Teile vom ersten Buch geschrieben hat – der Blick auf das Edinburgh Castle inspirierte sie zum Hogwarts Schloss. Ebenfalls der Greyfriars Kirkyard Friedhof diente als Inspiration. U.a. sind dort Namen wie „Tom Riddle“ zu finden.
- Greyfriars Bobby: Die kleine Hundestatue vor dem gleichnamigen Pub erinnert an den Skye Terrier Bobby, der im 19. Jahrhundert angeblich jahrelang das Grab seines verstorbenen Besitzers bewacht haben soll. Die Geschichte gehört zu den bekanntesten Legenden Edinburghs.
- Sonnenuntergang am Calton Hill: Ein ruhiger Aussichtspunkt mit Blick über die Stadt bei Sonnenuntergang.
- Abendessen in der Innenstadt, danach in einen Pub einkehren, bspw. im „The Ensign Ewart“ oder „Boston Bar Old Town“

Unterkunftstipps in Edinburgh
- Leonardo Hotel Edinburgh Haymarket: Modernes Stadthotel nahe der Haymarket Station mit guter Anbindung. Preislich etwas günstiger.
- The Broughton Townhouse: Kleines Boutique-Hotel in der New Town, ca. 15 Minuten zu Fuß in die Innenstadt. Sehr stilvoll & modern eingerichtet.
- No11 Boutique Hotel & Brasserie: Charmantes Boutique-Hotel in einem georgianischen Stadthaus mit elegantem Interior und toller Brasserie. Die Altstadt erreichst du in ca. 15 Minuten zu Fuß.
- The Bonham Hotel: Elegantes Boutique-Hotel im ruhigen West End mit stilvollen Zimmern. Perfekt für einen etwas luxuriöseren Aufenthalt.
Heute beginnt der eigentliche Roadtrip – langsam geht es raus aus Edinburgh und hinein in die beeindruckenden Landschaften der Highlands.
- Vormittag in Edinburgh: Optional lohnt sich ein letzter Besuch im Edinburgh Castle oder ein Spaziergang durch ruhigere Viertel wie Dean Village. So kann man die Stadt nochmal bewusst genießen, bevor es in die Natur geht.
- Stopp am Blackness Castle: Die Burg liegt direkt am Wasser und wirkt durch ihre Form fast wie ein steinernes Schiff. Besonders bekannt ist sie als Drehort der Serie Outlander, wo sie als „Fort William“ dient – hier wurden u. a. Szenen mit Captain Black Jack Randall und Jamies Gefangenschaft gedreht.
- The Kelpies: Die riesigen Pferdeköpfe aus Stahl sind ein beeindruckendes modernes Wahrzeichen. Ein schöner letzter Stopp als Kontrast zur historischen Reise.
- Weiterfahrt zum Loch Lomond: Mit der Fahrt Richtung Loch Lomond verändert sich die Landschaft spürbar – sie wird weiter, grüner und ruhiger. Hier beginnt das Gefühl, wirklich in den Highlands angekommen zu sein. Auf dem See kann man auch eine schöne Bootstour machen, die ich empfehlen kann.
- Abend in Luss: Der kleine Ort am See hat viel Charme mit seinen Steinhäusern und dem ruhigen Ufer. Besonders am Abend entsteht hier eine entspannte, fast idyllische Stimmung.

Unterkunftstipps in der Region Loch Lomond
- The Winnock Hotel: Traditionelles Hotel mit uriger Pub-Atmosphäre mitten im Loch Lomond & The Trossachs Nationalpark. Kostenlose Parkplätze und eine gute, eher günstigere Option für einen Roadtrip durch die Highlands.
- Glenview Luss: Kleines, gemütliches B&B im wunderschönen Dorf Luss, nur wenige Minuten vom Loch Lomond entfernt. Liebevoll eingerichtet und inklusive leckerem Frühstück.
- Knockderry Country House Hotel: Charmantes 4-Sterne-Landhaus direkt am Loch Long mit wunderschöner Lage inmitten der schottischen Natur. Ruhige Atmosphäre, stilvolle Zimmer und Frühstück inklusive.
Heute geht es mitten hinein in die Highlands – vorbei an einigen der beeindruckendsten Landschaften Schottlands mit weiten Mooren, dramatischen Bergen und typischen Highland-Straßen.
- Fahrt durch das Rannoch Moor: Die Fahrt führt über die berühmte A82, eine der schönsten Straßen Schottlands, mitten durch das weite und oft nebelverhangene Moor. Die Landschaft wirkt fast unberührt – flach, karg und gleichzeitig unglaublich eindrucksvoll.
- Glencoe & Three Sisters: Glencoe steht wie kaum ein anderer Ort für die wilden Highlands – raue Berge, tiefe Täler und ständig wechselndes Licht prägen die Landschaft. Die Three Sisters sind dabei eines der bekanntesten Motive und zeigen perfekt diese dramatische, ursprüngliche Seite Schottlands.
- Devil’s Staircase: Eine bekannte Wanderroute mit beeindruckenden Ausblicken auf die Highlands. Auch ein Teilstück reicht aus, um die Landschaft intensiver zu erleben.
- Weiter nach Fort William: Fort William liegt am Fuß des Ben Nevis und hat eine entspannte, typische Highland-Atmosphäre mit kleinen Pubs und Restaurants. Am Abend lohnt sich ein Spaziergang entlang des Loch Linnhe oder ein Besuch in einem Pub – oft mit Livemusik und genau diesem gemütlichen, authentischen Schottland-Gefühl. Orte wie das „Old Forge“ oder kleinere lokale Bars sorgen für echtes Highland-Feeling.

Unterkunftstipps in der Region Loch Lomond
- Ben Nevis Pod: Wenn du schon immer mal in gemütlichen Pods übernachten wolltest, hier ist deine Chance. Die modernen Pods liegen inmitten der schottischen Natur.
- Cruachan Hotel: Charmantes Hotel in Fort William mit schönem Blick auf den Loch Linnhe. Gute Lage, typisch plüschig, wie man es in Schottland kennt 🙂
- Wee Cruive immaculate studio apartment: Moderne, gemütliche Ferienwohnung in Fort William mit eigener Terrasse und Blick ins Grüne.
- (Etwas ganz besonderes) RiverBeds Lodges with Hot Tubs: Die Lodges stehen auf einer eigenen Terrasse über einem Fluss, mit eigenem Whirlpool und gemütlicher Ausstattung. Definitiv teurer, aber auch ein echtes Highlight.
Heute erwarten euch einige der bekanntesten Highlights Schottlands – von der berühmten Harry-Potter-Brücke bis hin zur wilden Landschaft der Isle of Skye.
- Glenfinnan Viadukt: Das Viadukt wurde weltberühmt durch die Harry-Potter-Filme, in denen der Hogwarts Express hier entlangfährt. Der echte Dampfzug (Jacobite Steam Train) fährt meist zwischen April und Oktober ein- bis zweimal täglich. Die bekannteste Überfahrt Richtung Mallaig ist normalerweise gegen 10:45 Uhr aber bitte informiert euch – die Zeiten wechseln.
- Fahrt auf die Isle of Skye: Schon die Fahrt auf die Insel ist spektakulär, da die Landschaft immer rauer und ursprünglicher wird. Man merkt sofort, dass Skye etwas ganz Besonderes ist.
- Fairy Pools: Mehrere kleine Wasserbecken mit kristallklarem Wasser vor den Cuillin Mountains. Der Spaziergang vom Parkplatz dauert ca. 30–45 Minuten (einfach) und ist relativ leicht.
- Je nach Wetter und Zeit: Wenn das Wetter gut ist und du noch Zeit hast, kannst du schon Programmpunkte vom nächsten Tag abhaken. So bietet sich bspw. die Wanderung zum Old Man of Storr an oder Quiraing (siehe nähere Beschreibungen an Tag 5). Das Wetter ist auf der Halbinsel immer unbeständig, man sollte die Sonnenstunden gut nutzen.
- Abend in Portree: Der kleine Hafenort mit bunten Häusern ist der perfekte Ort für den Abend. Hier kann man entspannt essen gehen und den Tag ausklingen lassen.

Übernachtungstipps auf der Isle of Skye
- Dunvegan Steading Bed and Breakfast: Gemütliches Bed & Breakfast auf der Isle of Skye in ruhiger Lage. Liebevoll eingerichtet, sehr herzlich geführt und inklusive leckerem Frühstück.
- The Crows Nest: Ein wunderschönes Ferienhaus aus Holz – ich war selber nicht da, habe es mir aber für meinen nächsten Trip gespeichert und bei Instagram gesehen.
Heute geht es zu den bekanntesten Landschaften der Isle of Skye – mit dramatischen Felsen, weiten Ausblicken und einigen der schönsten Wanderungen Schottlands. Gerade auf Skye lohnt es sich, den Tag flexibel zu gestalten und spontan auf Wetter und Licht zu reagieren.
- Old Man of Storr: Eine der bekanntesten Felsformationen Schottlands, die besonders im Morgenlicht oft mystisch im Nebel liegt. Die Wanderung dauert je nach Tempo ca. 1,5–2 Stunden (hin und zurück) und bietet unterwegs immer wieder beeindruckende Ausblicke.
- Quiraing: Eine der spektakulärsten Landschaften auf Skye mit zerklüfteten Felsen, steilen Abhängen und weiten Ausblicken. Es gibt einen Rundwanderweg (ca. 1,5–2 Stunden), aber auch schon kurze Stopps lohnen sich für die Aussicht.
- Kilt Rock & Mealt Falls: Ein Aussichtspunkt mit steilen Klippen, die an einen Kilt erinnern, und einem Wasserfall, der direkt ins Meer stürzt. Vom Parkplatz sind es nur wenige Schritte – perfekt für einen kurzen Fotostopp.
- Neist Point Lighthouse: Der Leuchtturm liegt spektakulär auf einer Klippe im Westen der Insel und gehört zu den schönsten Sonnenuntergangs-Spots auf Skye. Der Weg dorthin dauert ca. 30–45 Minuten hin und zurück und bietet tolle Ausblicke auf Meer und Küste.
Ein ruhiger, aber landschaftlich unglaublich schöner Tag.
- Eilean Donan Castle: Das Schloss gehört zu den bekanntesten Motiven Schottlands und liegt malerisch an der Stelle, wo drei Meeresarme zusammentreffen. Es wurde im 13. Jahrhundert erbaut, später zerstört und im 20. Jahrhundert originalgetreu wieder aufgebaut – heute ist es eines der meistfotografierten Schlösser des Landes. Achte auf die Öffnungszeiten, sie variieren je Jahreszeit.
- Fahrt Richtung Gairloch: Die Strecke entlang der Westküste gehört zu den schönsten in Schottland und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Bergen, Seen und immer wieder Blicken aufs Meer. Besonders auf dieser Route lohnt es sich, spontan anzuhalten – oft sind es genau diese kleinen Stopps, die den Tag besonders machen.
- (Optional) Inverewe Garden: Ein botanischer Garten, der durch den warmen Golfstrom ein überraschend mildes Klima hat und daher sogar exotische Pflanzen wachsen lässt. Palmen, bunte Blumen und der Blick aufs Meer schaffen eine besondere Atmosphäre, die man so in den Highlands nicht erwarten würde. Lohnt sich m.E. nur in der Blütezeit von Mai bis Juli.
- Gruinard Beach: Weitläufig, ruhig und oft menschenleer – perfekt für eine kleine Pause.
- Abend am Gairloch Beach: Für mich einer der schönsten Strände – weicher Sand, und meist sehr ruhig.

Unterkunftstipps in Gairloch
- The Old School House B&B: Gemütliches Bed & Breakfast nahe des Gairloch Beach mit toller Lage direkt an der Küste. Liebevoll eingerichtet und inklusive leckerem Frühstück.
- (Glamping als Alternative) Rowan Gorgeous Glamping Hideaway: wunderschöne Glamping-Unterkunft mitten in der Natur.
Heute stehen vor allem Landschaften, kleine Küstenorte und entspannte Stopps im Mittelpunkt – ein Tag, der besonders von der Fahrt selbst lebt.
- Stopp in Ullapool: Ein kleiner, gemütlicher Küstenort mit Blick auf das Meer und die umliegenden Berge. Die weißen Häuser am Hafen, kleine Läden und Cafés laden zum Bummeln ein.
- Knockan Crag: Ein Ort, an dem man Geologie verstehen kann – hier werden Millionen Jahre Erdgeschichte sichtbar. Wanderung
- Panoramafahrt Richtung Inverness: Schöne Strecke A835 – hier kann man immer wieder kleine Stopps einlegen, genau das macht diese Strecke besonders.
- Dunrobin Castle: Das Schloss wirkt wie aus einem Märchen – mit seinen Türmen, dem Blick aufs Meer und dem wunderschön angelegten Garten. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert und war über viele Jahrhunderte der Sitz des mächtigen Clans Sutherland. Zweimal am Tag gibt es eine Falken-Vorstellung. Beeindruckend wie schnell und präzise die Vögel fliegen!
- Dornoch Beach: Kurzer Stopp am Dornoch Beach Der lange Sandstrand, das Meer und die frische Luft.
- Übernachtung der Nähe von Inverness oder Loch Ness

Unterkunftstipps in Inverness oder Region Loch Ness:
- Heathmount Hotel: Charmantes Hotel mit liebevoll eingerichteten Zimmern, nur etwa 10 Gehminuten vom Inverness Castle entfernt.
- Loch Ness Inn: Gemütliches Hotel nahe Loch Ness mit moderner, aber typisch schottischer Atmosphäre. Perfekte Lage für Ausflüge rund um den See und ein sehr gutes Restaurant direkt im Hotel.
Heute geht es vom geheimnisvollen Loch Ness weiter in die Cairngorms National Park – den größten Nationalpark Großbritanniens.
- Loch Ness: Der berühmteste See Schottlands wirkt durch seine Tiefe und das dunkle Wasser besonders geheimnisvoll. Die Legende um „Nessie“ gehört einfach dazu und macht den Ort noch faszinierender.
- Urquhart Castle: Die Burgruine liegt direkt am Ufer und bietet einen der schönsten Ausblicke über den See. Besonders die Kombination aus Geschichte und Landschaft macht diesen Stopp so besonders.
- Cairngorms National Park – Aktivitäten & Natur: Der Nationalpark bietet viele Möglichkeiten von entspannten Spaziergängen bis zu längeren Wanderungen, z. B. rund um Loch an Eilein oder durch die Rothiemurchus Forest Area. Besonders schön ist auch eine Kajaktour beim Loch Insh Outdoor Centre – ruhig über den See zu gleiten mit Blick auf Berge und Natur ist ein echtes Highlight.
- Aviemore & Umgebung: Aviemore ist ein kleiner Outdoor-Ort mitten in den Highlands. In der Umgebung wurden auch Szenen aus den Harry Potter and the Goblet of Fire Filmen gedreht – die weite, raue Landschaft passt perfekt zur Atmosphäre der Filme.
- Bahnhof Aviemore railway station: Der Bahnhof ist ein wichtiger Knotenpunkt in den Highlands und gleichzeitig Startpunkt für die historische Strathspey Railway. Hier fährt eine nostalgische Dampfbahn durch die Landschaft – ein besonderes Erlebnis, das stark an die Atmosphäre der Harry Potter film series erinnert.
- Loch an Eilein: Ein besonders schöner Spaziergang führt um den See mit einer kleinen Burgruine auf einer Insel. Die Strecke ist leicht und dauert etwa 1–1,5 Stunden – perfekt für einen entspannten Nachmittag.
- Übernachtung im Hotel vom Vortag.

Unterkunftstipps in Gairloch
- The Old School House B&B: Gemütliches Bed & Breakfast nahe des Gairloch Beach mit toller Lage direkt an der Küste. Liebevoll eingerichtet und inklusive leckerem Frühstück.
- (Glamping als Alternative) Rowan Gorgeous Glamping Hideaway: wunderschöne Glamping-Unterkunft mitten in der Natur.
Heute geht es entlang der Nordostküste Schottlands – mit einer Mischung aus Whisky, rauer Küstenlandschaft und schottischen Traditionen.
- Stopp in Elgin: Die Elgin Cathedral, bekannt als „Lantern of the North“, beeindruckt trotz ihrer Ruinen mit hohen Bögen und Türmen, die ihre frühere Größe erahnen lassen – ein kurzer, aber atmosphärischer Stopp. Anschließend lohnt sich ein Besuch bei Johnstons of Elgin, wo man traditionelles Handwerk erleben und hochwertige Kaschmir- und Wollprodukte entdecken kann.
- Speyside Whisky Region: Rund um Elgin beginnt die berühmte Speyside-Region – das Herz der schottischen Whiskyproduktion. Die Dichte an Destillerien ist hier besonders hoch, und viele der bekanntesten Namen kommen genau aus dieser Gegend.
Zu den bekanntesten zählen Glenfiddich, Glenlivet, Macallan, Cardhu, Aberlour, Balvenie und Glen Grant. - Bow Fiddle Rock: Der Bow Fiddle Rock ragt wie ein Geigenbogen aus dem Meer und ist ein beeindruckendes Naturphänomen. Die ruhige Atmosphäre und das Rauschen der Wellen laden dazu ein, einfach einen Moment zu bleiben.
- RSPB Troup Head: Das RSPB Troup Head Naturschutzgebiet bietet steile Klippen, viele Seevögel und einen weiten Blick über das Meer. Besonders die Basstölpel sind hier ein echtes Highlight.
- Aberdeenshire Sheep Dogs: Ein Besuch auf einer Sheepdog-Farm zeigt eindrucksvoll, wie präzise Mensch und Hund zusammenarbeiten. Besonders schön ist es, die Tiere aus nächster Nähe zu erleben.
- Übernachtung im Maryculter House Hotel: Das historische Hotel am River Dee überzeugt mit viel Charme und einer ruhigen Lage. Perfekt für einen entspannten Abend mit gutem Essen.

Unterkunftstipp:
- Maryculter House Hotel: Wunderschönes, historisches Landhaus-Hotel nahe Aberdeen direkt am Fluss Dee. Ruhige Lage, stilvolle Zimmer und ein sehr gemütliches Restaurant mit leckeren Essen und Frühstück.
Heute geht es entlang der Nordostküste Schottlands – mit einer Mischung aus Whisky, rauer Küstenlandschaft und schottischen Traditionen.
- Dunnottar Castle & Küstenwanderung: Die Burg liegt spektakulär auf Klippen und gehört zu den beeindruckendsten Orten der Reise. Der Fußweg entlang der Küste bietet besonders schöne Ausblicke. Tipp: Parken am Viewpoint Stonehaven Harbour und den Weg zum Castle entlang wandern: Hier haben wir unseren Mietwagen geparkt und kurz die Aussicht auf den Hafen genossen. Danach ging es zu unserer Küstenwanderung Richtung Dunnottar Castle.
- (Optional) Crawton Waterfall: Ein kleiner, ruhiger Wasserfall abseits der bekannten Spots. Perfekt für einen kurzen Zwischenstopp in der Natur.
- Scone Palace: Historisch bedeutender Ort, an dem einst schottische Könige gekrönt wurden. Besonders die Anlage und Gärten sind sehenswert.
- St Andrews: Die berühmte Studentenstadt liegt direkt am Meer und hat einen schönen Sandstrand. Schön ist die St. Andrews Cathedral, eine Ruine, die die größte Kirche Schottlands war. Aber St. Andrews ist auch bekannt durch Kate und William, die sich hier an der Universität kennengelernt haben. Wir haben das Café besucht, in dem sich die beiden trafen, und wir haben dort ein leckeres Mittagessen genossen. Northpoint Café.
- Fife Coastal Route & Anstruther: Eine ruhige Küstenstrecke mit kleinen Orten und schönen Ausblicken. Ein kurzer Stopp in Anstruther lohnt sich für eine Pause am Hafen. Lecker: Das Eis im Scoop.

Unterkunftstipp:
Wenn ihr Früh am Morgen euren Rückflug habt, dann nehmt euch in Hotel in der Nähe des Flughafens:
- Dakota Edinburgh in Queensferry: Tolles Hotel nahe Edinburgh mit sehr hochwertigen Zimmern und schöner Atmosphäre. Und wenn ihr noch Zeit habt, lohnt sich ein Besuch im gemütlichen Honey Pot Creative Cafe. Hier könnt ihr Keramik bemalen oder einfach nur einen Kaffee trinken mit Blick auf die Forth Bridges.
- Norton House Hotel & Spa: Elegantes Spa-Hotel in ruhiger Lage nahe des Flughafens Edinburgh. Große, stilvolle Zimmer, schöner Wellnessbereich und perfekt für einen entspannten Abschluss.
Mein Fazit
Schottland fühlt sich oft an wie eine Mischung aus Outlander, Harry Potter film series und einem Roadtrip durch einige der schönsten Landschaften Europas. Zwischen rauen Highlands, historischen Burgen, kleinen Pubs und endlosen Panoramastraßen wartet hinter fast jeder Kurve schon das nächste Highlight.
Zu den absoluten Höhepunkten gehört Edinburgh mit seiner historischen Altstadt und der besonderen Atmosphäre. Die Stadt lohnt sich auch für einen Städtetrip und ist wirklich sehr schön und fotogen.
Landschaftlich am beeindruckendsten ist definitiv die Isle of Skye mit spektakulären Wanderungen wie zum Old Man of Storr oder dem Quiraing, die fast unwirklich wirken. Noch dazu die schönen Wasserfälle und der süße Ort Portree.
Das berühmte Glenfinnan Viaduct ist besonders für Harry-Potter-Fans ein echtes Highlight – vor allem, wenn der Jacobite Steam Train über die Brücke fährt.
Auch die vielen Burgen machen die Reise besonders: Das malerische Eilean Donan Castle oder das spektakulär auf Klippen gelegene Dunnottar Castle gehören definitiv zu den schönsten Orten des Landes. Ein wenig gegensätzlich dazu ist das märchenhafte Schloss Dunrobin Castle.
Natürlich ist die Fahrt durch die Highlands wie dem Glencoe-Tal aber auch weiter nördlich die Panoramastraße A835 einfach beeindruckend. Nehmt euch dafür genügend Zeit, um an so vielen Viewpoints zu halten, wie ihr es möchtet.
Der Besuch in einer Whisky Distillery ist auf jeden Fall auch ein Must-Do, selbst wenn man kein Whisky-Liebhaber ist. Wusstest du, dass sich die Schotten seit Jahrhunderten mit den Iren darüber streiten, wer den Whisky (schottische Schreibweise) oder den Whiskey (irische Schreibweise) erfunden hat?
In 10 Tagen bekommst du einen perfekten Überblick über die schönsten Regionen Schottlands, ohne dass sich die Reise zu stressig anfühlt. Gleichzeitig bleibt genug Zeit für schöne Wanderungen oder mal eine Kayaktour auf einen der schönen Lochs.








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