FINNISCH LAPPLAND IN 5 TAGEN

Tipps & Highlights für deine Winterreise in Lappland

Was kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du an Finnisch Lappland denkst? Traumhafte Winterlandschaften, schneebedeckte Tannen, Huskyschlittenfahrten und das Beobachten von Nordlichtern in einer klaren, eiskalten Nacht im Freien oder im warmen Glasiglu? Genauso ist es – und noch viel mehr.

Ich durfte im Rahmen einer Contentproduktion für meinen Arbeitgeber Wolters Rundreisen nach Lappland reisen. Ein Highlight war das Northern Lights Village in Pyhä. Mitten in der Natur stehen wunderschöne Unterkünfte mit Glasdächern für den perfekten Blick auf einen hoffentlich kommenden Nordlichthimmel.

Was diese Reise für mich so besonders gemacht hat, war genau die Mischung aus abenteuerlichen Erlebnissen wie Huskysafaris und Rentierschlittenfahrten, diese unglaubliche Weite und gleichzeitig das Gefühl, komplett runterzukommen. Jeder Tag war anders, irgendwo zwischen kleinen Abenteuern und Momenten, in denen man einfach nur genießt.

Gemütliches Glasiglu in Lappland mit Blick in den Sternenhimmel

Wichtige Informationen

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Klima & Reisezeit

Finnisch Lappland bietet durch seine Lage im sogenannten „Aurora-Gürtel“ ideale Bedingungen, um Nordlichter zu beobachten. Die Region liegt weit im Norden, fernab von Städten, wodurch es kaum Lichtverschmutzung gibt und der Himmel besonders klar und dunkel ist

Die Temperaturen im Winter liegen meist zwischen -10 und -30 Grad. Genau diese Kälte sorgt aber oft für klare Nächte und gute Sichtbedingungen.

Die Nordlicht-Saison reicht von November bis April, mit besonders guten Chancen im Herbst sowie im Spätwinter (Februar und März). Diese Monate sind ideal, da die Nächte noch lang genug sind und das Wetter oft stabiler ist. Gleichzeitig erwartet dich dann auch eine besonders schöne, verschneite Winterlandschaft.

Tipp: Ein abnehmender Mond kann helfen, entscheidend ist aber vor allem die Solaraktivität.

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Nützliche Infos

In Lappland ist die richtige Vorbereitung entscheidend – vor allem, was Kleidung angeht. Gute Thermokleidung ist ein absolutes Muss. In vielen Unterkünften bekommst du zusätzlich Overalls, Handschuhe und manchmal sogar Boots gestellt. Eigene Sachen solltest du trotzdem dabeihaben, aber die gestellte Ausrüstung lohnt sich auf jeden Fall – sie ist oft deutlich wärmer.

Wenn du eine genaue Vorstellung hast, was die Tagesgestaltung betrifft, kannst du vorab schon Ausflüge buchen. Eine geführte Nordlichtjagd würde ich allerdings vor Ort die Tagesbedingungen abwarten.

Mein Tipp: Nimm dir beheizbare Handschuhe für die Ausflüge mit, einen Schlauchschal sowie eine Mütze. Wenn du viele Fotos mit dem Handy machst, empfehle ich die Handschuhe, die mit Touchscreen kompatibel sind, dann frieren dir die Finger nicht ab.

Für Nordlichtfotografie ist ein Stativ notwendig.

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Geheimtipps

Ein echter Geheimtipp für die Nordlichtsuche sind passende Apps – sie helfen dir, Aktivität vorherzusagen und deine Kamera optimal einzustellen. Hier habe ich einige Tipps für Nordlichter aufgeschrieben.

Trotzdem gilt: Lass dich nicht stressen. Nordlichter sind nicht planbar, und genau das macht sie so besonders. Nimm dir bewusst Zeit, den Moment (ohne Kamera) zu genießen.

Frag unbedingt die Guides oder die Rezeption vor Ort – sie kennen die Bedingungen am besten. Viele Unterkünfte bieten außerdem einen Nordlichtalarm an, den du unbedingt aktivieren solltest.

Zu den absoluten Must-dos gehören eine Rentiersafari und eine Huskyschlittenfahrt – zwei unvergessliche Erlebnisse, die einfach zu Lappland dazugehören.

Und zum Abschluss: Eine Sauna ist perfekt, um sich nach einem kalten Tag aufzuwärmen – am besten direkt in einer Aurora Suite.

Die perfekte Reiseplanung für Finnisch Lappland

Die folgende Planung dient als Inspiration – du kannst deine Reise ganz flexibel anpassen. In Finnisch Lappland brauchst du meist keine klassische Rundreise: Viele Unterkünfte sind so organisiert, dass du alle Ausflüge direkt von dort starten kannst – entspannt und ohne ständiges Weiterziehen.

Ich empfehle 4–5 Übernachtungen, damit du auch wirklich zur Ruhe kommst und nicht versuchst, in kurzer Zeit alles „abzuhaken“. Gleichzeitig steigen mit jeder Nacht auch deine Chancen, Nordlichter zu sehen. Bei dieser Reise geht es weniger um To-dos, sondern um das Gesamtgefühl: Natur, Weite und besondere Erlebnisse wie Huskysafaris oder Schneemobiltouren. Aktivitäten kannst du je nach Planung vorab reservieren. Eine Nordlichtjagd würde ich aber eher spontan vor Ort buchen, damit du flexibel auf die Wetterbedingungen reagieren kannst

Du kannst die Reise problemlos selbst planen. Alternativ kannst du auch über Wolters Rundreisen buchen – dort sind die Reisen ins Northern Lights Village oft nicht teurer als direkt gebucht und du hast zusätzlich den Vorteil einer Pauschalreise.

Wichtig: Flüge früh buchen, da sie in der Wintersaison schnell teuer werden.

Ein früher Start und jede Menge Vorfreude – und schon auf dem Weg wurde klar, dass diese Reise etwas ganz Besonderes wird. Mit jedem Kilometer Richtung Norden wurde die Landschaft ruhiger, weiter und schließlich komplett weiß – spätestens auf der Fahrt durch die verschneiten Wälder fühlte sich alles wie eine andere Welt an.

  • Früher Abflug von Hamburg über Helsinki nach Rovaniemi: Schon beim Umstieg in Helsinki und spätestens beim Weiterflug nach Lappland verändert sich die Landschaft komplett. Der Blick aus dem Flugzeug zeigt endlose, verschneite Weiten und lässt die Vorfreude direkt steigen.
  • Ankunft in Rovaniemi & erste Eindrücke: Beim Verlassen des Flughafens trifft dich sofort diese klare, kalte Luft – und vor dir stehen schneebedeckte Tannen. Genau dieser Moment macht sofort klar: Du bist in Lappland angekommen.
  • Fahrt ins Northern Lights Village: Die Fahrt durch die verschneite Landschaft ist schon ein Erlebnis für sich. Unterwegs legen wir zwei Stopps ein: Ein zugefrorener See, auf dem Menschen beim Eisfischen zu beobachten waren und ein fließender Fluss, in dem sich die anbahnende Dämmerung wunderschön spiegelte.
  • Ankunft im Northern Lights Village Pyhä: Gegen 17 Uhr erreichten wir das Village und checkten ein – und sofort fühlte es sich ein bisschen wie im Wintermärchen an. Das Village liegt mitten in der Natur, umgeben von verschneitem Wald und nahe eines kleinen, zugefrorenen Sees. Die warm beleuchteten Hütten im skandinavischen Design machen den Ort einfach traumhaft und sehr gemütlich. Neben den Unterkünften gibt es alles für einen perfekten Aufenthalt: ein gemütliches Restaurant, Winterequipment-Verleih, Saunen im Wald und sogar eigene Rentiere.
    Das Highlight waren die Unterkünfte selbst. Die großen Glasdächer ließen sich auf Knopfdruck beheizen und blieben dadurch schneefrei – so hatte man jederzeit einen freien Blick in den arktischen Himmel. Mit etwas Glück sogar auf die Nordlichter direkt vom Bett aus. Ein Nordlichtalarm in der Hütte sorgte dafür, dass man nichts verpasste.
  • Abendessen im Village: Ein gemütlicher Start mit einem reichhaltigen Buffet – genau das Richtige nach der Anreise.
  • Aurora Hunting mit Schneeschuhen: Im Anschluss an das Abendessen haben wir eine Schneeschuhwanderung mitgemacht. Wir bekamen einen Schneeanzug und Boots, beides waren wirklich Lebensretter. Danach ging es in die Schneeschuhe. Wir waren eine gemischte Gruppe von zehn Leuten. Nach einer, für manche mehr für andere weniger, anstrengenden Strecke durch den Tiefschnee sind wir in einem Tipi zum Heißgetränk und Marshmallows grillen eingekehrt. Das Lagerfeuer wurde von Guide Oscar entfacht und es gab neben Kekse auch nette Gespräche am wohlig warmen Lagerfeuer. Zurück ging es dieses Mal nicht durch den Tiefschnee, sondern befestigte Loipen für Langlaufskier.

Unser zweiter Tag hatte einiges zu bieten – von einer entspannten Rentier-Safari am Morgen bis hin zur Nordlichterjagd am Abend.

  • Rentier-Safari am Morgen: Am nächsten Morgen ging es auf eine 2,5 stündige Rentier-Safari. Zuerst durften wir die Rentiere mit Moos füttern, danach weihte uns unser Guide in die Geschichte der Rentiere in Lappland ein. Seine Familie ist schon seit unzähligen Generationen Rentier-Farmer. Weiter ging es auf die Schlitten und wir fuhren eine gute Stunde durch den Wald. Dabei sahen wir auch wilde Rentiere. Um uns aufzuwärmen kehrten wir im Anschluss in seiner Hütte ein. Dort wärmten wir uns auf, aßen unfassbar leckere Suppe aus gesammelten Waldpilzen und tranken leckeren, heißen Tee, während unser Guide emotionale und spannende Geschichten erzählte. Wusstet ihr, dass die Rentiere im Sommer in freier Wildbahn leben und freiwillig im Winter zurück auf die Farm kommen, um Unterschlupf zu suchen?
  • Aurora Hunting im beheizten Schlitten: Am Abend des zweiten Tages ging es gegen 20:30 Uhr erneut auf Nordlichterjagd – diesmal etwas gemütlicher in beheizten Schlitten, die von Schneemobilen gezogen wurden. Nach einer Fahrt durch die dunklen, verschneiten Wälder hielten die Guides plötzlich an – Nordlichter! Während wir ausstiegen, erlebten wir sogar einen Heiratsantrag unter dem Himmel – ein ganz besonderer Moment.
    Anfangs waren die Nordlichter nur als leichter grünlicher Schimmer zu erkennen, doch mit der Kamera wurden sie deutlich intensiver sichtbar. Insgesamt verbrachten wir etwa 45 Minuten an diesem Spot – ein echter Glücksfall. Anschließend ging es weiter zu einem Tipi mit Lagerfeuer. Während sich viele bei -35 Grad aufwärmten, blieben wir noch draußen, um weitere Fotos zu machen. Nach einem leckeren Tee am Lagerfeuer fuhren wir glücklich zurück ins Northern Lights Village – ein unvergesslicher Abend.
  • Späteres Highlight: In der Nacht gegen 2 Uhr sahen wir erneut Nordlichter – diesmal direkt aus unserer Unterkunft. Ein absolut magischer Moment.

Am dritten Tag ging es direkt aktiv weiter – mit jeder Menge Action im Schnee und gleich zwei echten Highlights hintereinander.

  • Huskysafari am Morgen: Der dritte Tag startete direkt mit einem Highlight, auf das ich mich besonders gefreut hatte – einer 2-stündigen, privaten Huskysafari. Nach der Ankunft auf der Huskyfarm von Icarus Outdoors ging alles ganz schnell: kurze Begrüßung, Einweisung – und schon standen wir bei den aufgeregten Hunden, die es kaum erwarten konnten loszulaufen. Ich durfte direkt selbst fahren und lenken. Kaum löste ich die Bremse, ging es auch schon los. Die Fahrt durch die verschneite Landschaft war einfach beeindruckend. Die Hunde wussten genau, wohin sie sollten, und zogen uns mit voller Energie durch Wälder und offene Flächen. Nach etwa 30 Minuten legten wir eine kurze Pause in der Tundra ein – die Hunde allerdings waren davon wenig begeistert und wollten am liebsten sofort weiter. Zurück auf der Farm wurden die Huskys gefüttert und wir hatten noch Zeit, mit ihnen zu kuscheln. Besonders in Erinnerung blieb mir eine kleine, unglaublich liebe Hündin, die jeden begrüßte, der zurückkam – und ein vier Monate alter Welpe, der natürlich alle Herzen im Sturm eroberte.
    Ein rundum perfektes Erlebnis – und definitiv eines der Highlights der Reise.
  • Sauna-Auszeit: Wenn man keine Aurora Suite mit eigener Sauna gebucht hat, stehen im Northern Lights Village zwei Saunen zur privaten Buchung zur Verfügung – eine besondere Igloo-Saunen mit Glasdächern. Sie müssen vor Ort gebucht werden und sind eine Stunde exklusiv nutzbar. Auch ein Jakuzzi draußen ist inklusive. Perfekt, um sich nach einem kalten Tag draußen wieder aufzuwärmen und zu entspannen.
  • Schneemobiltour am Nachmittag: Am Nachmittag hatten wir noch einen weiteren Programmpunkt auf der Agenda, nämlich eine zwei-stündige Safari mit dem Motorschlitten, auch Schneemobil genannt. Um 15.00 Uhr starteten wir mit der Einweisung. Mit anfänglichen Bedenken und dem Wissen, alleine einen Motorschlitten zu fahren, starteten wir mit insgesamt vier Schlitten in den verschneiten Wald. Mir wurde nach einer Minute bewusst, dass mein anfänglicher Respekt völlig unbegründet ist. Es ist zwar in den Armen nicht unanstrengend, da man sich mit etwas Gewicht in die Lenkung legen muss, aber es macht einfach tierisch Spaß. Wir fuhren auf befestigten Wegen, viele hatten einen höheren Rand, sodass man sehr leicht die Spur halten konnte. Als es anfing zu dämmern färbte sich der Himmel leicht rosa. Es sah einfach wunderschön aus. Wer ein weiteres Abenteuer möchte, dem kann ich eine Motorschlitten-Safari nur empfehlen. Ich finde es einfach spannend, wie unterschiedlich man die Landschaft durch wechselnde Fortbewegungsmittel erlebt.


An diesem Tag hieß es Abschied vom Northern Lights Village Pyhä nehmen – ganz vorbei war das Abenteuer aber noch nicht, denn auf dem Weg machten wir noch einen Stopp im Santa Claus Village in Rovaniemi.

  • Abschied vom Northern Lights Village: Tage voller Erlebnisse gehen zu Ende – mit vielen unvergesslichen Momenten im Gepäck. Eins steht fest – ich werde sicherlich auch nochmal privat zurück kommen.
  • Fahrt nach Rovaniemi: Zurück in Richtung Stadt – aber immer noch mitten im Winterwunderland.
  • Besuch im Santa Claus Village: In Rovaniemi besuchten wir das Santa Claus Village – direkt am Polarkreis und Heimat des Weihnachtsmanns. Neben einem Besuch bei Santa selbst gibt es hier Shops, Restaurants und verschiedene Aktivitäten wie Rentier- oder Huskytouren. Ich finde es sehr touristisch und würde die Touren auf jeden Fall lieber direkt über das Northern Lights Village machen. Die Erlebnisse dort sind sehr viel authentischer.
    Highlights:
    • Besuch beim Weihnachtsmann
    • Überqueren des Polarkreises
    • Shops mit lokalen Produkten
    • Snowman World
  • Snowman World – persönliches Highlight: Etwas ruhiger und für uns der schönste Teil vom Santa Claus Village. Es gibt ein Eisrestaurant, eine Eisbar, viele Eisskulpturen, eine Schlittschuhbahn und insgesamt eine märchenhafte Atmosphäre.
  • Übernachtung in Rovaniemi: Gemütliche Ferienwohnung am Fluss – ein ruhiger Abschluss.

Ein letzter Blick auf diese besondere Landschaft.

  • Morgens Rovaniemi Zentrum anschauen: Kurzer Spaziergang durch die Innenstadt Rovaniemis. Das Zentrum hat ein paar Stände mit Souvenirs und Rentierfellen, ein paar Dekoläden, aber ist nicht besonders schön.
  • Rückflug nach Deutschland: Noch einmal der Blick aus dem Flugzeug auf die verschneite Landschaft – und damit ein perfekter Abschluss.

Tipps für Finnisch Lappland

  • Northern Lights Village Pyhä: Das Northern Lights Village Pyhä war für uns eines der Highlights der Reise und ist für mich die perfekte Mischung aus Erlebnis und Komfort. Die Glas-Iglus sind nicht nur optisch ein Highlight, sondern warm, gemütlich und mit freiem Blick in den Himmel, sodass man mit etwas Glück Nordlichter direkt vom Bett aus sehen kann. Besonders gefallen hat mir die ruhige Lage mitten in der Natur – kein Trubel, einfach Schnee, Wald und Stille. Dazu kommt, dass viele Aktivitäten wie Husky-, Rentier- oder Schneemobiltouren direkt vom Hotel aus starten, was alles super entspannt macht. Das Restaurant, die Sauna und die Räumlichkeiten sind wirklich traumhaft schön, im modernen, skandinavischen Stil. Ein großer Pluspunkt ist auch die Ausstattung: Jeder Gast bekommt Thermokleidung gestellt, was bei den Temperaturen absolut Gold wert ist.
    Ich würde eine Aurora Cabin oder eine Aurora Suite (mit eigener Sauna) buchen. Seid ihr mit der Familie unterwegs, würde ich die Forest Taiga Cabin buchen, wunderschönen Holzhütten mit zwei getrennten Schlafzimmern, aber keinem Glasdach.

    Buchung: Buchen kannst du das Northern Lights Village Pyhä ganz unkompliziert über Plattformen wie Booking.com. Ich würde dir aber ehrlich gesagt die Buchung über Wolters Rundreisen empfehlen – und ja, das ist mein Arbeitgeber. Gerade deshalb kenne ich die Angebote ziemlich gut und weiß, dass das Gesamtpaket dort oft sogar günstiger ist. Außerdem buchst du eine Pauschalreise, die über den Deutschen Reisepreis-Sicherungs-Fonds (DRSF) abgesichert ist und hast im Fall der Fälle einen festen Ansprechpartner, der sich um alles kümmert – was die Planung und Reise deutlich entspannter macht. ➔ Hier gehts zur Reise

Eine Winterreise in Lappland ist ein Erlebnis, das lange im Kopf und in Erinnerung bleibt. Diese besondere Mischung aus Abenteuer und absoluter Ruhe macht den Reiz aus: tagsüber aktiv unterwegs, abends einfach nur Stille, Schnee und – mit etwas Glück – tanzende Nordlichter.

Meine persönlichen Highlights waren ganz klar die Unterkunft im Northern Lights Village Pyhä und das Village selbst – es ist einfach traumhaft schön angelegt und lässt keine Wünsche offen. Ebenso die Ausflüge, wie die rasante Huskysafari – bei der man selbst lenkt und von einem aufgeregten, bellenden Rudel durch die verschneite Tundra gezogen wird – sowie der absolute Bucket-List-Moment, die Nordlichter endlich mit eigenen Augen zu sehen. Dieses grüne Leuchten am Himmel wirkt in echt nochmal ganz anders als auf Fotos und sorgt für echte Gänsehaut.

Auch die Rentiersafari gehört definitiv zu den Erlebnissen, die im Kopf bleiben. Gerade hier würde ich dir unbedingt die 2,5-stündige Tour empfehlen – so hast du genug Zeit, die Rentiere zu füttern, mehr über die Traditionen der Sami bzw. Rentierhirten zu erfahren und die Ruhe wirklich auf dich wirken zu lassen. Das gemeinsame Aufwärmen in der urigen Hütte mit heißer Suppe und Tee rundet das Ganze perfekt ab – genau diese Mischung aus Erlebnis und Gemütlichkeit macht es am Ende so besonders.

Am Ende sind es aber nicht nur die großen Erlebnisse, sondern die vielen kleinen Momente: das Knirschen des Schnees, die klare Luft, das Licht im Winter und dieses Gefühl, komplett runterzufahren.

Mein Tipp: Lass dich auf die Natur ein, plane nicht zu viel durch, hab Geduld für die Nordlichter – und genieße genau diese Ruhe. Das ist es, was Lappland so besonders macht.

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