SANTORINI IN 5 TAGEN
Sehenswürdigkeiten, Tipps & Highlights für Santorini
Ein echtes Postkartenmotiv: weiß getünchte Häuser, blaue Kuppeln, enge Gassen und spektakuläre Ausblicke aufs Meer – genau so stellt man sich Santorini vor. Auch wenn ich schon einmal für einen Tagesausflug da war, hat mich die Insel auf diesem Kurztrip nochmal ganz anders überrascht.
Was Santorini so besonders macht, ist diese einzigartige Mischung aus ikonischen Fotospots, charmanten Orten und einer ganz eigenen Atmosphäre. Beim Schlendern durch die Gassen, beim Dinner mit Blick auf die Caldera oder bei einem Glas Wein zum Sonnenuntergang fühlt sich vieles fast ein bisschen unwirklich schön an.
Wir haben uns bewusst für dafür entschieden, fünf Tage Ende Oktober hinzufahren und neben den bekannten Highlights auch ruhigere Ecken entdeckt. Gerade diese Kombination aus lebendigen Orten, kleinen versteckten Spots und richtig guter Kulinarik hat die Reise für mich so besonders gemacht.

Wichtige Informationen

Klima & Reisezeit
Wir waren Ende Oktober auf Santorini – und ich kann es wirklich nur empfehlen. Tagsüber war es noch angenehm warm (meist um die 20–24 Grad), ideal zum entspannten Erkunden der Insel. Abends wird es etwas kühler und windiger, besonders an der Caldera – ein Pulli mit dünner Jacke reicht aber völlig.
Mein Tipp: Reise im Herbst nach Santorini. Denn dann ist deutlich weniger los. Kaum Kreuzfahrtschiffe, entspannte Stimmung und vor allem morgens und abends hast du viele Orte fast für dich allein – genau dann zeigt Santorini seine schönste Seite.
Santorini ist außerdem nicht groß – 4–5 Tage reichen völlig. Und: Es ist kein klassischer Strandurlaub, denn die Strände sind nicht besonders schön 😀

Nützliche Infos
Santorini gehört zu den Kykladen und liegt im Süden Griechenlands in der Ägäis. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und bekannt für ihre spektakuläre Caldera (dem mit Meerwasser gefüllten Vulkankrater) und die wunderschönen Blicke aufs Meer sowie weiße Häuser mit blauen Kuppeln, den sog. „Blue Domes“.
Am einfachsten erreichst du Santorini per Direktflug von vielen deutschen Städten. Alternativ kannst du auch über Athen fliegen oder mit der Fähre anreisen.
Es gibt Busverbindungen zwischen den wichtigsten Orten wie Fira, Oia oder Kamari. Ein Auto ist also kein Muss – wir haben uns trotzdem für einen Mietwagen entschieden, um flexibel zu sein. Gerade für Orte wie Pyrgos oder spontane Stopps war das perfekt.

Geheimtipps
Eigentlich ist Santorini kein klassischer Geheimtipp – aber wenn du zur richtigen Zeit reist, fühlt es sich genau so an.
Ein Gamechanger war für uns die Unterkunft in Fira. Im Vergleich zu Oia ist es weniger überlaufen und bietet eine bessere Auswahl an Restaurants.
Mein Tipp: Oia unbedingt besuchen – aber am besten früh morgens oder abends. Dann sind die Tagestouristen und Kreuzfahrtgäste weg und du kannst die Stimmung viel mehr genießen.
Ein weiterer Tipp: Buche eine Unterkunft mit Blick auf die Caldera und, wenn du das nötige Kleingeld ausgeben möchtest, einer privaten Terrasse mit kleinem Tauchbecken oder Whirlpool.
Die perfekte Reiseplanung für Santorini
Die folgende Planung dient vor allem als Inspiration – du kannst alles ganz flexibel an deine eigenen Wünsche anpassen. Anders als bei einer klassischen Rundreise bleibst du auf Santorini am besten an einem Ort und erkundest die Insel von dort aus. Das funktioniert perfekt, denn Santorini ist überschaubar: Die Insel ist nur etwa 18 km lang und 12 km breit, sodass du alle Highlights schnell erreichst. Besonders beeindruckend ist die Caldera – ein mit Meerwasser gefüllter Vulkankrater, an dessen Rand Orte wie Fira und Oia liegen und diese spektakulären Ausblicke bieten.
4–5 Tage reichen völlig aus, um die Insel entspannt zu entdecken. Wichtig zu wissen: Santorini ist kein klassischer Strandurlaub – die Highlights sind die Orte, Ausblicke und die besondere Atmosphäre. So kannst du die Insel ganz ohne Stress erleben – mit einem festen Base, kurzen Wegen und maximaler Flexibilität.

Ein entspannter Start – und direkt diese typischen Santorini-Momente.
- Ankunft gegen Mittag auf Santorini und Abholung des Mietwagens: Der Mietwagen lohnt sich, wenn du flexibel und entspannt die Insel erkunden möchtest.
- Check-in im Hotel Delion View in Fira: Tolle Lage mit Blick auf die Caldera – perfekt für den Start
- Spaziergang durch Fira: Erste Eindrücke sammeln, durch die engen Gassen schlendern und immer wieder diese wunderschönen, für Santorini typischen Ausblicke auf die Caldera und weißen Häuser genießen
- Sonnenuntergang in Fira: Schon am ersten Abend ein echtes Highlight – die Farben sind einfach unglaublich
- Abendessen im Kyra Santorini: Leckeres, griechisches Essen und eine schöne Atmosphäre. Perfekt für einen besonderen Abend mit Blick auf die Caldera.
- Drinks in der PK Cocktail Bar: Einer der besten Spots für Cocktails mit spektakulärem Blick auf Fira und die Bucht.
Ein typischer Santorini-Tag, der genau das vereint, wofür die Insel bekannt ist: spektakuläre Ausblicke, ikonische Fotospots und entspanntes Treiben durch die schönsten Orte – kombiniert mit Bewegung entlang der Caldera und richtig gutem Essen am Abend.
- Leckeres Frühstück auf der Hotel-Terrasse mit Blick auf die Caldera
- Früh morgens Fahrt nach Oia: Der bekannteste Ort Santorinis und Motiv aller Postkaten mit den blauen Kuppeldächern. Kommt unbedingt so früh wie möglich, später wird es extrem voll.
- Entdeckung der schönsten Fotospots, wie die Blue Domes (die berühmten blauen Kuppeln), Windmühlen von Oia, Kirchplatz & kleine Gassen, der Blick Richtung Ammoudi Bay, das lehmfarbene Kastro Haus und Aussichtspunkte entlang der Caldera
- Schlendern durch die Gassen Oia´s: Kleine Boutiquen, Cafés und unzählige Fotomotive
- Kleiner Lunchsnack im Pelekanos: Perfekt für einen kleinen Lunch oder Drink zwischendurch – mit einer tollen Terrasse und wunderschönem Blick über die Caldera.
- (Optional) Wanderung des Caldera Walks von Oia Richtung Fira: Einer der schönsten Wege der Insel – immer entlang der Klippen mit Blick aufs Meer. Die Strecke ist ca. 10 km lang und dauert etwa 3–4 Stunden, je nachdem wie viele Stopps du einlegst. Perfekt, um die spektakuläre Landschaft ganz entspannt zu genießen.
- Abendessen im Aris Restaurant: Wunderschöner Ausblick auf das Meer und die Caldera. Authentische griechische Küche, für mich eines der besten Restaurants und richtig lecker.
Ein Tag abseits der bekannten Hotspots – perfekt, um Santorini von seiner ruhigeren und authentischeren Seite kennenzulernen. Statt Trubel in Oia oder Fira erwartet dich heute echtes Inselleben und richtig gutes, lokales Essen
- Fahrt ins Inselinnere zum Bergdorf Pyrgos: Deutlich ruhiger als die bekannten Orte und für viele ein echter Geheimtipp. Das Dorf liegt etwas erhöht und bietet tolle Ausblicke über die Insel bis hin zum Meer.
- Spaziergang durch Pyrgos: Pyrgos ist ein historisches Bergdorf im Zentrum von Santorini, das mit seinem Kasteli und den engen, verwinkelten Gassen bis heute seinen mittelalterlichen Charme bewahrt hat. Zwischen weißen Häusern und kleinen Plätzen haben wir uns einfach treiben lassen und immer wieder neue, schöne Ecken entdeckt.
- Lunch im Anemoloos: Mein absolutes Highlight der Reise. Ein sehr lokales Restaurant, kaum Touristen – dafür unglaublich gutes, authentisches Essen.
- Weiterfahrt zum Kamari Beach: Typischer Vulkanstrand mit dunklem Kies. Schön für einen kurzen Stopp – aber ehrlich gesagt nicht das Highlight der Insel.
- Rückfahrt Sonnenuntergang in Fira: Wir waren in einer kleinen Gasse bei Villa Renos, ein ruhiger Spot abseits der bekannten Aussichtspunkte – mit wunderschönem Blick über die Caldera und perfekt, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Ein ganz anderer Blick auf Santorini – weg von den bekannten Orten hin zur ursprünglichen, vulkanischen Seite der Insel.
- Nach einem leckeren Frühstück sind wir morgens zum Hafen von Fira gelaufen. Der Weg nach unten ist schon ein Erlebnis für sich – mit tollen Ausblicken auf die Caldera und das tiefblaue Meer. Unten angekommen starten die meisten Bootstouren direkt vom Hafen.
- Wichtig: Bitte nicht die Esel nutzen – weder runter noch rauf. Das ist leider Tierquälerei. Es gibt stattdessen eine Seilbahn, die oft sogar günstiger und deutlich entspannter ist.
- Tour mit dem Segelschiff zur Vulkaninsel Nea Kameni: Eine super Möglichkeit, Santorini aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Vom Wasser aus wirken die steilen Klippen und Orte wie Fira oder Oia nochmal beeindruckender.
- Spaziergang über die Vulkaninsel: Oben erwartet dich eine ganz besondere Landschaft: Lava, karge Natur und ab und an raucht es aus der Erde. Dazu kommen beeindruckende Ausblicke über die gesamte Caldera.
- Badestopp in den warmen Quellen: Ein kleines Highlight auf dem Rückweg mit dem Segelschiff – das Wasser ist leicht warm und durch den Schwefel etwas gefärbt. Definitiv ein besonderes Erlebnis.
- Rückkehr nach Fira & entspannter Stadtbummel: Zurück in Fira kannst du nochmal ganz entspannt durch die Gassen schlendern, kleine Shops entdecken oder einfach die Aussicht genießen.
- Besuch der Kirchen: Ein kurzer Stopp bei der Holy Cathedral of Saint John the Baptist und der St. Gerasimos Kirche lohnt sich – vor allem für schöne Fotospots.
- Abendessen in der Parea Tavern: Eine gemütliche, traditionelle Taverne – perfekt für einen entspannten Abend mit richtig gutem, griechischem Essen.
- Drinks in der PK Cocktail Bar: Zum Abschluss gingen wir nochmal in die Cocktailbar vom ersten Abend mit de tollen Terrasse und einer der schönsten Aussichten über Santorini.
Ein entspannter letzter Tag, um die Reise nochmal bewusst ausklingen zu lassen.
- Frühstück mit Blick auf die Caldera: Einer dieser Momente, die man einfach genießt – mit Blick aufs Meer, die weißen Häuser und die besondere Ruhe am Morgen. Das werde ich auf jeden Fall vermissen.
- Letzter Spaziergang durch Fira: Noch einmal durch die Gassen schlendern, die Aussicht genießen, ein paar Fotos machen oder kleine Souvenirs mitnehmen – perfekt, um die Reise entspannt abzuschließen.
- Rückgabe des Mietwagens & Abreise: Danach geht es zurück zum Flughafen – mit ganz vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.

Hoteltipps für Santorini
- Delion View Hotel: Hier haben wir übernachtet – ein kleines, sehr charmantes Hotel im typischen Höhlenstil in Fira. Die Zimmer sind großzügig, modern und hell gestaltet. Besonders schön ist die Terrasse mit Blick auf die Caldera, auf der du auch frühstücken kannst – ein echtes Highlight. Preislich lag es im Oktober bei etwas über 1.000 € für 4 Nächte.
Ich würde beim nächsten Mal eines der anderen Hotels nehmen: - Nefeles Luxury Suites: Wunderschöne, stilvolle Suiten in Fira mit traumhaftem Blick auf die Caldera, z.T. mit eigenem Whirlpool. Das Frühstück ist inklusive. Preislich starten die Suiten ab ca. 900 €.
- Sea Dream Luxury Home: Ein schönes Ferienhaus in Fira mit privatem, kleinem Pool – perfekt für etwas mehr Privatsphäre. Ohne direkten Caldera-Blick, dafür aber ruhiger. Frühstück ist inklusive. Im Oktober lag der Preis bei ca. 793 €.
- Delta Suites: Eine stylische Deluxe Villa in Oia mit eigenem Pool & Caldera-Blick. Die Unterkunft ist ca. 43 m² groß, modern eingerichtet und hat auf Booking eine Bewertung von 9,8. Preislich liegt sie bei etwa 584 €.
Meine Lieblingsrestaurants auf Santorini
Das Essen aus Santorini war wirklich unglaublich – und das, obwohl es eine absolute Touristenhochburg ist. Gerade in Fira findest du kaum Restaurants unter 4,5 Sternen bei Google – und das spricht für sich.
Die Küche ist frisch, leicht und deutlich weniger fettig als man es teilweise aus Deutschland kennt. Und wenn du Meeresfrüchte-Liebhaber bist, kommst du noch mehr auf deine Kosten – frisch, perfekt zubereitet und oft mit Blick aufs Meer serviert. Von modernen Restaurants bis hin zu kleinen, authentischen Tavernen ist alles dabei – und fast immer richtig lecker.
- Kyra Santorini: Stilvolles Restaurant mit sehr gutem Essen und schöner Atmosphäre – perfekt für einen besonderen Abend mit Blick auf die Caldera. Es war sehr lecker, aber die anderen Restaurants waren noch besser.
- Aris Restaurant: Wunderschöner Ausblick auf das Meer und die Caldera. Authentische griechische Küche, für mich eines der besten Restaurants und richtig lecker.
- Parea Tavern in Fira: Ohne Ausblick auf die Caldea Gemütliche, traditionelle Taverne mit klassischer griechischer Küche und entspannter Atmosphäre.
- Taverna Gioukas in Fira: Ohne Ausblick, dafür aber ein schöner, mit Blumen geschmückter Innenhof. Typisch griechisch, bodenständig und sehr gut – beliebt bei Einheimischen und absolut empfehlenswert.
- Anemoloos im Landesinneren: Mein persönliches Highlight. Sehr lokal, kaum Touristen und mit Abstand das beste Essen der Reise. Es gab ganz viele Meze´s. Aktuell ist es geschlossen lt. Google.
- Pelekanos in Oia: Perfekt für einen kleinen Lunch oder Drink zwischendurch – mit einer tollen Terrasse und wunderschönem Blick über die Caldera.
Mein Fazit
Santorini ist genau so schön, wie man es sich vorstellt – aber besonders außerhalb der Hauptsaison entfaltet die Insel ihren ganz eigenen Charme. Ende Oktober war für mich die perfekte Reisezeit: wenig los, kaum Kreuzfahrtschiffe und dadurch eine ganz andere Ruhe. Morgens und abends gehört die Insel fast dir allein – genau dann ist es am schönsten.
Auch die Wahl von Fira als Unterkunft kann ich absolut empfehlen. Im Vergleich zu Oia ist es weniger überlaufen, günstiger und bietet eine deutlich größere Auswahl an richtig guten Restaurants.
Tagsüber war es angenehm warm, abends konnten wir immer draußen sitzen – mit Blick auf die Caldera, die weiß-blauen Häuser und das Meer. Mit einem Pulli oder einer leichten Jacke bist du bestens ausgestattet, da es abends etwas windiger werden kann.
Die Kombination aus spektakulären Ausblicken, entspannten Tagen, richtig gutem Essen und besonderen Momenten wie Sonnenuntergängen oder der Bootstour macht die Reise einfach unvergesslich.






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