RUNDREISE IN MEXIKO

Routen, Tipps & Highlights für die Yucatán Halbinsel

Mexiko war mein erstes Land in Mittelamerika – und ich hatte im Vorfeld wahnsinnig viel geplant, recherchiert und mir Bilder angeschaut. Cenoten im Dschungel, Maya-Ruinen, türkises Meer… meine Erwartungen waren also ziemlich hoch.

Und was soll ich sagen? Mexiko hat sie nicht nur erfüllt – sondern sogar übertroffen.

Diese Reise war so viel mehr als nur ein Strandurlaub. Wir sind durch dichten Dschungel gefahren, haben in glasklaren Cenoten gebadet, beeindruckende Maya-Stätten erkundet und Orte entdeckt, die sich alle komplett unterschiedlich angefühlt haben – von entspannten Lagunen bis hin zu lebendigen Städten.

Was ich besonders geliebt habe: Diese Route auf der Yucatán Halbinsel ist unglaublich abwechslungsreich und gleichzeitig total entspannt. Die Strecken sind gut machbar, alles ist super organisiert – und man kann jeden Tag selbst entscheiden, ob man Abenteuer oder einfach nur Erholung möchte.

Wenn du also Lust hast auf einen Roadtrip mit einer perfekte Mischung aus Natur, Kultur & Strand hast und noch dazu gutes Essen magst, dann ist Mexiko perfekt für dich. Und genauso auch diese Route.
Ich nehme dich jetzt mit auf unsere komplette Reise – mit allen Stops, persönlichen Tipps und ganz vielen Highlights, die diese Reise für mich so besonders gemacht haben.

Die Maya-Stätte Ek Balam mit beeindruckenden Ruinen mitten im Dschungel

Wichtige Informationen

Dieses Bild zeigt eine Sonne als Icon für "Klima und Reisezeit", worum es in diesem Block geht

Klima & Reisezeit

Das Klima auf der Halbinsel Yucatán ist tropisch warm (ca. 25–32 °C) mit hoher Luftfeuchtigkeit. Man unterscheidet zwischen Trockenzeit (November bis April) und Regenzeit (Mai bis Oktober).

Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit, aber auch die Sommermonate haben ihren Reiz: üppig grüne Natur, weniger Touristen und oft bessere Preise. Wir waren im März dort und hatten perfektes Wetter und wenig Regen.

Zwischen Juni und November ist Hurrikansaison, während du von Mai bis September mit etwas Glück Walhaie vor der Küste beobachten kannst.

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Nützliche Infos

Die Halbinsel Yucatán im Südosten Mexikos umfasst unter anderem die Staaten Yucatán & Quintana Roo.

Die Einreise nach Mexiko ist unkompliziert: In der Regel kannst du bis zu 180 Tage visumfrei bleiben und benötigst lediglich einen gültigen Reisepass. Wenn du jedoch über die USA einreist, solltest du dich auf deutlich strengere Kontrollen auf dem Rückweg einstellen – zumindest war das bei uns im Jahr 2023 der Fall.

Die Region gilt als relativ sicher für Reisende, dennoch solltest du – besonders in touristischen Orten – auf deine Wertsachen achten. Auch wenn wir nur in eine Polizeikontrolle gekommen sind, findet ihr hier noch ein paar Tipps zur Sicherheit und zum Autofahren in Mexiko.

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Geheimtipps

Kein Geheimtipp mehr aber schön ist die Lagune von Bacalar, ein traumhaft ruhiger Ort mit kristallklarem, türkisen Wasser.

Die Zeit in der Kolonialstadt Valladolid war toll: bunt, authentisch und ideal gelegen, um Chichen Itza und wunderschöne Cenoten zu entdecken.

Unser Highlights unter den Maya-Ruinen war Ek Balam – untouristischer & besonders, weil man hier noch auf die Pyramiden hinaufsteigen darf.

Auf der Insel Holbox findest du entspannte Insel-Vibes & traumhafte Strände. Tipp: Mache dort einen Kochkurs! Und ganz ehrlich: So gut wie in Mexiko haben wir selten gegessen – die Küche ist unglaublich vielfältig und voller Geschmack.

Die perfekte Reiseroute

Für unsere Mexiko-Reise hatten wir 18 Tage Zeit. Uns war wichtig, die Route nicht zu voll zu packen und neben den vielen Highlights auch genug Zeit zum Entspannen zu haben.

Tulum war für uns der perfekte Start mit Strand, Cenoten und den Ruinen direkt am Meer. Bacalar war danach ein ruhiger Gegenpol mit der wunderschönen Lagune. Valladolid war für uns ein idealer Ausgangspunkt für Chichén Itzá, Ek Balam und mehrere Cenoten – und gleichzeitig eine richtig charmante Stadt. Holbox war dann der perfekte Abschluss: entspannt, autofrei und einfach zum Runterkommen. Puerto Morelos haben wir bewusst als letzte Station gewählt, da es deutlich ruhiger als Cancún ist und nur etwa 20 Minuten vom Flughafen entfernt liegt – perfekt für den letzten Tag.

Las Coloradas würden wir rückblickend nicht unbedingt einplanen – die Lagunen waren bei uns kaum pink und lohnen sich meiner Meinung nach nur in Kombination mit einer Krokodil- oder Naturtour im Río Lagartos Gebiet. Ansonsten würden wir die Zeit eher in Valladolid, bei weiteren Cenoten oder alternativ in Playa del Carmen einplanen, das wir damals aufgrund von Berichten über Schießereien bewusst ausgelassen haben.


Routenverlauf
Ankuft in Cancun (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung
Tulum (3 Nächte) ➔ zur Beschreibung
Bacalar (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung
Merida (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung
Las Coloradas (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung
Valladolid (3 Nächte) ➔ zur Beschreibung
Isla Holbox (3 Nächte) ➔ zur Beschreibung
Puerto Morelos (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung
Fazit der Reise ➔ zur Beschreibung
Karte von Mexiko und der Yucatán-Halbinsel mit Reiseroute und Highlights

Nach unserer Ankunft am Nachmittag haben wir direkt unseren Mietwagen abgeholt und nur eine Nacht in San José verbracht.

  • Ankunft in Cancun (Abends)
  • Transfer zum Hotel
  • Da wir recht spät Abend am Flughafen angekommen sind, haben wir erst am nächsten Tag das Mietwagen abgeholt. Das Hotel war eher zweckmäßig in Flughafen-Nähe.
  • Wir haben Cancun bewusst ausgelassen, da die Stadt 2023 als eher unsicher und sehr touristisch galt.

Hotel-Tipps in Cancun

Nach dem Frühstück ging es für uns Richtung Pazifikküste nach Uvita – eine wunderschöne Strecke mit vielen Highlights unterwegs.

  • Start am Morgen mit einem leckeren Hotel-Frühstück
  • Mietwagenübernahme & Start des Roadtrips: Heute beginnt eure Rundreise so richtig. Die Straßen sind gut ausgebaut und die Strecke Richtung Süden entlang der Riviera Maya ist angenehm zu fahren.
  • Stopp am Akumal Beach: Der Name bedeutet „Ort der Schildkröten“ – mit etwas Glück könnt ihr hier mit wilden Meeresschildkröten schnorcheln. Tipp: So früh wie möglich kommen, später wird es voller. Tipp: Fahrt am Eingang ruhig weiter und lasst euch nicht direkt auf den ersten Parkplatz lotsen – weiter vorne wird es oft günstiger.
  • Cenote Sac Actun: Liegt etwa 30 Minuten nördlich von Tulum und gehört zu einem der größten Unterwasserhöhlensysteme der Welt. Der Besuch ist nur mit Guide möglich und führt durch beeindruckende Höhlen mit glasklarem, oft flachem Wasser. Tipp: Taschenlampen können ausgeliehen werden – und danach lohnt es sich, noch etwas im offenen Bereich zu bleiben
  • Weiterfahrt nach Tulum: Tulum hat sich in den letzten Jahren zu einem der angesagtesten Orte Mexikos entwickelt – mit einer Mischung aus Boho-Vibe, stylischen Beachclubs und entspannter Atmosphäre.
  • Unsere Airbnb-Wohnung war ein absolutes Highlight der Reise – hier entspannten wir den Rest des Abends nach unserem Essen im Fit-a-licous.

Sonniges Studio mit privater Terrasse & Pool – absolutes Highlight!

Dieses Airbnb ist ein absolutes Highlight: Ein stilvolles Studio mit großer privater Dachterrasse inklusive Tauchbecken, lichtdurchfluteten Dschungelblicken und perfekter Ausstattung – ideal zum Entspannen und Ankommen in Tulum. Valeta ist ein moderner, wachsender Stadtteil von Tulum, der für seine stylischen Unterkünfte, Cafés und Restaurants bekannt ist – etwas ruhiger als die Beachzone, aber perfekt gelegen, um schnell sowohl in die Stadt als auch an den Strand zu kommen.

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Ein perfekter Tulum-Tag: entspannt starten, den ganzen Tag am Traumstrand verbringen und abends durch die stylische Beachzone schlendern.

  • Frühstück & Beach Day im Ziggy’s Beach Club: Einer der schönsten Beachclubs in Tulum mit feinem Sand, Palmen und entspannter Atmosphäre. Wir fanden es dort so schön, dass wir uns direkt ein Daybed genommen haben – dafür gilt ein Mindestverzehr von ca. 50-70 USD pro Person, je nach Saison. Dafür lebt man wirklich wie die Götter: Guacamole, Tacos, Quesadillas, Nachos und Cocktails direkt am Meer – besser geht’s kaum
  • Spaziergang durch Tulum Beach: Nach dem Strandtag lohnt es sich, durch die Beachzone zu schlendern – vorbei an stylischen Boutiquen, Cafés und Beachclubs
  • Ven a la Luz Sculpture: Die bekannte Holzskulptur wurde von dem südafrikanischen Künstler Daniel Popper geschaffen und symbolisiert die Verbindung zwischen Mensch und Natur – einer der bekanntesten Fotospots in Tulum
  • IK LAB beim Azulik Resort: Ein außergewöhnliches Kunstmuseum mitten im Dschungel, bekannt für seine organische Architektur ohne gerade Linien. Barfuß läuft man durch die Räume – ein ganz besonderes Erlebnis. Eine Nacht im Azulik gehört zu den exklusiveren Erlebnissen in Tulum und liegt bei ca. 500+ € pro Nacht

Restaurant-Tipps in Tulum:

  • Ziggy’s Beach Club: Einer der beliebtesten Beachclubs mit entspannter, stilvoller Atmosphäre direkt am Meer; bekannt für gutes Essen, Drinks & komfortable Daybeds
  • Cinco Beach: stylischer Beachclub in der Hotelzone von Tulum mit traumhafter Lage direkt am Meer, entspannter Atmosphäre und leckerem Essen
  • Fit-a-licious: Wir waren gleich zwei Mal dort, es ist einfach grandios. Fokus auf frische Zutaten und kreative Gerichte wie Bowls, Tacos oder Frühstücksvariationen
  • Matcha Mama: Smoothies & Bowls in stylischer Umgebung

Ein perfekter Mix aus Kultur, Strand und Natur – einer dieser Tage, an denen man merkt, wie vielseitig Tulum eigentlich ist.

  • Tulum Ruins: Die Ruinen stammen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert und waren eine bedeutende Hafenstadt der Maya. Besonders einzigartig ist ihre Lage auf einer Klippe direkt über dem Meer. Tipp: Früh morgens da sein – so umgehst du Hitze und große Besuchergruppen
  • Cinco Beach Club: Perfekt für ein spätes Frühstück direkt am Strand – entspannte Atmosphäre, gutes Essen und der ideale Spot, um nach dem frühen Start erstmal runterzukommen
  • Cenote Sac Actun: Teil eines der größten Unterwasserhöhlensysteme der Welt mit über 300 km Länge. Hier waren wir, neben einem anderen Paar, ganz alleine
  • Gran Cenote: Eine der bekanntesten Cenoten der Region, entstanden durch eingestürzte Kalksteinhöhlen. Das Wasser ist extrem klar und man kann Fische, Schildkröten und die beeindruckenden Höhlenstrukturen sehen. Tipp: Früh oder am späten Nachmittag kommen und über die Schließzeiten informieren.

Restaurant-Tipps in Tulum:

  • Ziggy’s Beach Club: Einer der beliebtesten Beachclubs mit entspannter, stilvoller Atmosphäre direkt am Meer; bekannt für gutes Essen, Drinks & komfortable Daybeds
  • Cinco Beach: stylischer Beachclub in der Hotelzone von Tulum mit traumhafter Lage direkt am Meer, entspannter Atmosphäre und leckerem Essen
  • Fit-a-licious: Wir waren gleich zwei Mal dort, es ist einfach grandios. Fokus auf frische Zutaten und kreative Gerichte wie Bowls, Tacos oder Frühstücksvariationen
  • Matcha Mama: Smoothies & Bowls in stylischer Umgebung

Heute heißt es Abschied von Tulum nehmen und weiter nach Bacalar, der „Lagune der sieben Farben“, ein wundervoller und entspannter Ort.

  • Frühstück bei Fit-a-licious: Unser absolutes Lieblingslokal in Tulum – perfekt für einen gesunden Start in den Tag mit Bowls, frischen Säften und richtig gutem Kaffee
  • Fahrt nach Bacalar: Die Strecke führt durch ruhigere Regionen der Halbinsel und zeigt eine andere, ursprünglichere Seite Mexikos
  • Lagune von Bacalar: Die Lagune ist eine Süßwasserlagune, deren verschiedene Blau- und Türkistöne durch unterschiedliche Tiefen und Kalkablagerungen entstehen – ein echtes Naturwunder.
  • Baden in der Lagune: Klassische Strände gibt es hier nicht, dafür aber viele Badestellen und Stege – ein Sprung ins angenehm kühle Wasser gehört definitiv dazu, z.B. bei Kaan Luum Lagoon oder Playa Paraiso
  • Tipp: Buche dir ein Hotel mit direkter Lage an der Lagune, um das perfekte Bacalar-Gefühl zu bekommen und ins Wasser zu springen, wann immer dir danach ist.

Tropic Bacalar Hotel – klein, privat & direkt an der Lagune

Ein kleines, privates Hotel direkt an der Lagune mit entspannter Atmosphäre und eigenem Zugang zum Wasser. Wir hatten ein Zimmer mit wunderschönem Blick auf die Lagune. Von hier aus startete auch unsere Katamaran-Tour am nächsten Tag.

Link zum Hotel

Heute dreht sich alles um die Lagune – ein entspannter Tag auf dem Wasser, kombiniert mit einem gemütlichen Nachmittag in Bacalar.

  • Bootstour auf der Lagune: Eine der schönsten Möglichkeiten, die „Lagune der 7 Farben“ zu erleben. Während der Tour fährt man zu verschiedenen Spots wie flachen Sandbänken, kleinen Inseln und durch türkisfarbenes Wasser, das je nach Tiefe in unterschiedlichen Farbtönen schimmert. Tipp: Tour am Vormittag buchen – das Licht ist dann am schönsten und die Farben kommen besonders gut zur Geltung
  • Piratenkanal (Canal de los Piratas): Dieser historische Kanal wurde in der Kolonialzeit tatsächlich von Piraten genutzt, die hier unterwegs waren. Heute ist er ein beliebter Badestopp mit kristallklarem Wasser und einer ganz besonderen Atmosphäre.
  • Entspannen & Baden: Zwischendurch immer wieder ins Wasser springen
  • Spaziergang durch Bacalar: Am Nachmittag lohnt sich ein kleiner Rundgang durch den Ort, vorbei am Fort San Felipe, das im 18. Jahrhundert zum Schutz vor Piratenangriffen erbaut wurde und heute ein Wahrzeichen der Stadt ist
  • Dinner bei Finisterre Bacalar: Perfekter Abschluss des Tages mit gutem Essen und schönem Ausblick – besonders abends eine tolle Atmosphäre

Restaurant-Tipps in Tulum:

  • Chaca: Leckeres Frühstück, von Brotzeit zu Bowls gibt es alles
  • Bacalar Beach Club: Beachclub direkt an der Lagune mit gehobener Küche und kreativen Cocktails; ideal, um den Tag entspannt am Wasser zu verbringen
  • Finisterre Bacalar: bekannt für hausgemachte Pasta, Pizza und frische Meeresgerichte

Heute steht eine längere Strecke an – durch den Urwald und mit optionalem Stopp bei Uxmal, beeindruckende Maya-Ruinen.

  • Früher Start in den Tag: Da heute eine längere Fahrt ansteht, lohnt es sich, früh aufzubrechen
  • Los Rápidos: Da wir den Tag vorher etwas entspannte geplant hatten, haben wir Morgens noch einen Abstecher zu Los Rapidos gemacht, einem Kanal mit leichter Strömung, in dem man sich entspannt treiben lassen kann.
  • Fahrt nach Mérida: Die Strecke dauert ca. 5–6 Stunden und führt durch das Landesinnere der Halbinsel – deutlich weniger touristisch und mit einer ganz ursprünglichen Seite Mexikos
  • Zwischenstopp bei Uxmal Ruins: Diese beeindruckende Maya-Stadt erlebte ihre Blüte im 9. und 10. Jahrhundert und gehört zum sogenannten Puuc-Stil, der für seine besonders kunstvollen Fassaden bekannt ist. Die Pyramide des Zauberers ist einzigartig, da sie eine ungewöhnlich ovale Form hat und sich deutlich von anderen Maya-Pyramiden unterscheidet.

Hotel-Tipps & Ferienwohnungen

An Tag 8 erkunden wir Merida. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern gegründet und gilt heute als kulturelles Zentrum der Halbinsel Yucatán. Besonders beeindruckend sind die kolonialen Gebäude.

  • Plaza Grande: Der zentrale Platz der Stadt mit Kathedrale, Regierungspalast und vielen schattigen Plätzen – perfekt, um das Leben in Mérida zu beobachten
  • Paseo de Montejo: Schlendere die breite Prachtstraße entlang, die an europäische Boulevards erinnert und von historischen Villen gesäumt ist. Am Abend finden hier sog. Vaquerias statt, mexikanische Tanzevents.
  • Monumento a la Patria: Dieses beeindruckende Denkmal wurde vom Künstler Rómulo Rozo gestaltet und zeigt in über 300 fein gearbeiteten Reliefs die Geschichte Mexikos – von der Maya-Zeit bis zur modernen Nation.
  • Kostenlose Stadtführung in Mérida: Das Tourismusbüro im Palacio Municipal (direkt an der Plaza Grande) bietet täglich um 9 Uhr eine ca. 90-minütige Führung an – perfekt, um einen ersten Überblick über die Stadt zu bekommen.
  • (Optional) 3-stündige Foodtour: Authentisches mexikanisches Essen probieren, den lokalen Markt besuchen und mit einem Guide spannende Einblicke in die mexikanische Küche bekommen
  • Streetfood-Tipp: Marquesitas ist ein Crêpe nach französischer Art, den du entweder pur oder gefüllt mit der in Yucatan beliebten Nutella und Frischkäse kaufen kannst. Schmeckt nicht? Erstaunlicherweise doch!

Restaurant-Tipps in Tulum:

  • Mercado 60: lebhafter Food-Market mit verschiedenen Ständen, Livemusik und entspannter Atmosphäre; perfekt für einen geselligen Abend mit viel Auswahl
  • Café Montejo: schönes Café direkt am Paseo de Montejo, ideal für Frühstück oder eine Kaffeepause in stilvollem Ambiente
  • Manifesto Casa Tostadora Calabrese: modernes Café mit Fokus auf hochwertigen Kaffee und kreative Frühstücksgerichte
  • Apoala Mexican Cuisine: gehobenes Restaurant mit modern interpretierter mexikanischer Küche in toller Lage an der Plaza
  • POLA Gelato Shop: kleines, beliebtes Eiscafé mit außergewöhnlichen Sorten

Abwechslungsreicher Tag mit zwei besonderen Stopps. – insbesondere Izamal ist sehenswert. Las Coloradas würden wir rückblickend nicht unbedingt einplanen – die Lagunen waren kaum pink und lohnen sich vor allem in Kombination mit einer Krokodil- oder Naturtour.

  • Izamal: Die „gelbe Stadt“ ist bekannt dafür, dass fast alle Gebäude in einem warmen Gelbton gestrichen sind. Sie wurde im 16. Jahrhundert auf den Ruinen einer Maya-Stadt erbaut und gehört zu den schönsten Kolonialstädten Mexikos.
  • Las Coloradas: Die pinken Lagunen verdanken ihre intensive Farbe Mikroorganismen und dem hohen Salzgehalt. Tipp: Mittags kommen – dann sind die Farben am intensivsten
  • Las Coloradas Secret Beach: Kleiner, ruhiger Strandabschnitt in der Nähe der Lagunen mit hellem Sand und türkisfarbenem Wasser
  • Optional: Krokodil-Tour im Río Lagartos Gebiet: In der nahegelegenen Biosphärenregion werden Bootstouren angeboten, bei denen man mit etwas Glück Krokodile, Flamingos und andere Tiere in freier Natur sehen kann – eine schöne Ergänzung, wenn ihr mehr als nur die Lagunen sehen möchtet
  • Ankunft an der Piña Coloradas Ecolodge, einer wunderschönen Unterkunft mit liebevoll gestalteten Bungalows.

Piña Coloradas Ecolodge

Kleine, nachhaltige Unterkunft in der Nähe der Lagunen mit einfachen, liebevoll gestalteten Bungalows; Pool und viel Ruhe inmitten der Natur; abends wird frisch für die Gäste gekocht, was den Aufenthalt besonders persönlich und gemütlich macht.

Link zur Lodge

Ein richtig toller und abwechslungsreicher Tag – ein perfekter Mix aus Kultur und Natur. Definitiv einer der schönsten Tage der Reise.

  • Fahrt nach Valladolid
  • Ek Balam Ruins: Diese Maya-Stadt aus dem 8. bis 10. Jahrhundert war für uns eines der Highlights der Reise. „Ek Balam“ bedeutet übersetzt „Schwarzer Jaguar“, ein wichtiges Symbol in der Maya-Kultur. Besonders beeindruckend sind die gut erhaltenen Stuckreliefs und die Möglichkeit, die Pyramide noch zu besteigen – von oben hat man einen tollen Blick über den Dschungel. Ein weiteres Plus: Sie ist nicht so touristisch!
  • Cenote Sac Aua: Die Cenote liegt nahe der Ruinen und ist perfekt zum Abkühlen. Einst war sie komplett geschlossen, bis das Dach teilweise einstürzte – die Bruchstücke bilden heute eine kleine Insel. Über eine Holztreppe gelangt man etwa 15 m hinunter ins klare Wasser, wunderschön.
  • Valladolid: Die entspannte Kolonialstadt wurde im 16. Jahrhundert gegründet und ist heute bekannt für ihre bunten Häuser, ruhige Atmosphäre und perfekte Lage für Ausflüge. Für uns war Valladolid definitiv ein Highlight der Reise – kleiner und gemütlicher als Mérida, mit wunderschöner Umgebung.
  • Abendessen im Yacunaj Cocina Mexicana: Wir hatten Glück, einen Platz zu bekommen, da das Restaurant gut besucht ist. Und das nicht ohne Grund – es ist sehr lecker dort. Tipp: Der Mandarinen Cheesecake!

Hotel Refugio 41 – Übernachten im Baumhaus: Ein absolutes Highlight!

Von außen eher unscheinbar wie ein typisches yucatanisches Haus, innen erwartet euch ein wunderschöner Innenhof mit Pool, Palmen und nur wenigen, stilvollen Zimmern – modern, ruhig und mit ganz besonderer Atmosphäre. Das Frühstück ist fantastisch, die Lage ist super.

Link zum Hotel

Ein entspannter Tag in einer der charmantesten Städte der Reise – perfekt, um einfach durch die Gassen zu schlendern und das lokale Leben zu genießen.

  • Convento de San Bernardino de Siena: Das beeindruckende Kloster stammt aus dem 16. Jahrhundert und gehört zu den ältesten Gebäuden der Region. Die Anlage ist sehr weitläufig und gibt einen spannenden Einblick in die Kolonialgeschichte der Stadt
  • Calle de los Frailes: Eine der schönsten Straßen Valladolids mit bunten Häusern, kleinen Boutiquen und Cafés – perfekt zum Schlendern und Stöbern
  • Lunch im Le Kaat: Super schönes, modernes Restaurant mit kreativer Küche – perfekt für eine entspannte Mittagspause
  • Plaza e Parque Francisco Canton & Catedral de San Servasio: Der Hauptplatz ist das Herz der Stadt – hier spielt sich das Leben ab. Oft gibt es Straßenmusiker und besonders sonntags wird hier abends getanzt
  • Cenote Zaci: Eine Cenote mitten in der Stadt – ziemlich ungewöhnlich. Sie ist größer als erwartet und perfekt, wenn man keine Zeit hat, weiter rauszufahren. Besonders cool: Man kann vom Rand ins Wasser springen. T
  • Free Walking Tour: Am Abend haben wir spontan eine kostenlose Stadtführung gemacht – eine super Möglichkeit, noch mehr über Valladolid zu erfahren.
  • Lichtshow am Convento: Abends lohnt sich ein Besuch am Convento – hier wird die Geschichte Valladolids von der Maya-Zeit bis heute auf die Fassade projiziert. Vorher wird oft auf dem kleinen Platz in derNähe ein traditioneller Maya-Tanz aufgeführt. Tipp: Die Show findet in der Regel täglich gegen 21:00–21:30 Uhr statt (je nach Saison leicht variierend)

Restaurant-Tipps in Valladolid:

  • Yacunaj Cocina Mexicana: Wir hatten Glück, einen Platz zu bekommen, da das Restaurant gut besucht ist. Und das nicht ohne Grund – sehr lecker. Tipp: Der Mandarinen Cheesecake!
  • Le Kaat: modernes Restaurant mit kreativer mexikanischer Küche, perfekt für Lunch oder Dinner
  • Idilio Folklore Cervecero: Schönes Restaurant mit Craft Beer & moderner mexikanischer Küche, besonders schön ist der gemütliche Innenhof und die kleine Kunstgalerie am Eingang

Ein früher Start, der sich absolut lohnt – dafür erlebt ihr eines der bekanntesten Highlights Mexikos fast ohne Menschenmassen und habt danach noch Zeit für entspannte Cenoten und einen schönen Abend.

  • Chichen Itza: War eine bedeutende Maya-Stadt und erlebte ihre Blüte zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert. Die Pyramide „El Castillo“ diente als astronomischer Kalender und zeigt das beeindruckende Wissen der Maya. Heute zählt die Anlage zu den 7 Weltwundern der Moderne und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Mexikos.
    Tipp: Früh morgens dort sein, ca. 20 Minuten vor der Öffnung – so seid ihr den Reisebussen voraus
  • Cenote Tsukan: Für uns die schönste Cenote des Urlaubs – ruhig, stilvoll angelegt und fast menschenleer. Wir waren dort nahezu alleine, nur ein Taucher war im Wasser – eine ganz besondere Atmosphäre
  • Cenote Oxman: Schöne Cenote mit Lianen und toller Kulisse, allerdings deutlich voller – eher ein kurzer Stopp
  • Pause im Hotel: Nach dem frühen Start perfekt, um sich kurz auszuruhen und die Eindrücke sacken zu lassen
  • Dinner im Idilio Folklore Cervecero: Schönes Restaurant mit Craft Beer und moderner mexikanischer Küche – besonders der gemütliche Innenhof und die kleine Kunstgalerie am Eingang machen den Besuch besonders
  • Auf dem Rückweg vorbei am Convento und nochmal die Maya-Aufführung am Parque de los cupules ansehen

Restaurant-Tipps in Valladolid:

  • Yacunaj Cocina Mexicana: Wir hatten Glück, einen Platz zu bekommen, da das Restaurant gut besucht ist. Und das nicht ohne Grund – sehr lecker. Tipp: Der Mandarinen Cheesecake!
  • Le Kaat: modernes Restaurant mit kreativer mexikanischer Küche, perfekt für Lunch oder Dinner
  • Idilio Folklore Cervecero: Schönes Restaurant mit Craft Beer & moderner mexikanischer Küche, besonders schön ist der gemütliche Innenhof und die kleine Kunstgalerie am Eingang

Heute geht es weiter Richtung Karibik – mit einem letzten Cenoten-Stopp und anschließendem Insel-Feeling auf Holbox.

  • Fahrt Richtung Küste: Die Strecke führt euch durch das Landesinnere zurück Richtung Norden
  • Cenote Suytun: Diese Höhlencenote ist bekannt für ihre runde Plattform und ist die „most instagrammable Ceynote“. Durch die besondere Lichtstimmung wirkt die Cenote fast mystisch. Tipp: Vormittags kommen, dann habt ihr einen einfallenden Lichtstrahl von oben direkt auf die Plattform.
  • Fähre nach Isla Holbox: Die Insel liegt nördlich der Halbinsel und ist komplett autofrei – hier bewegt man sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Golfcart
  • Ankunft & erster Eindruck: Sandstraßen, bunte Häuser und sofort dieses entspannte Inselgefühl – Holbox fühlt sich direkt wie eine andere Welt an Karneval auf Holbox: Wir hatten das Glück, dass während unseres Aufenthalts Karneval war – überall Musik, Tanz und eine ausgelassene Stimmung, sodass wir uns direkt ins bunte Treiben gestürzt haben
  • Tipp: Bringt unbedingt Moskitospray mit – es gibt nicht nur viele Moskitos, sondern auch jede Menge lästige Sandfliegen auf Holbox.

Hotel Casa Mech

Eine wunderschön gestaltete, sehr familiär geführte Unterkunft in Holbox. Es gibt nur sechs Zimmer, die allesamt unglaublich geschmackvoll eingerichtet sind. Ein Highlight on top ist der kleine Pool am Dach.

Link zum Hotel

Ein perfekter Inseltag – barfuß durch den Sand, türkisfarbenes Wasser und abends ein echtes Naturhighlight.

  • Punta Mosquito: Einer der schönsten Spots auf Holbox. Bei Ebbe erreicht man den Strand über eine lange Sandbank – ein etwa einstündiger Spaziergang, der sich absolut lohnt. Das Wasser ist flach, glasklar.
  • Alma Bar Rooftop: Stylische Rooftop-Bar mit tollem Blick über die Insel und die Sandbänke – perfekt für einen Drink zwischendurch oder zum Sonnenuntergang
  • Punta Cocos: Punta Cocos liegt am westlichen Ende der Insel und ist einer der ruhigsten Strände auf Holbox. Der flache Einstieg ins Wasser und die weitläufigen Sandbänke machen ihn besonders bei Ebbe wunderschön.
  • Nana Beachclub: Perfekter Spot für einen entspannten Strandtag mit Daybeds, gutem Essen und Drinks direkt am Meer
  • Insel erkunden: Am besten mit dem Golfcart oder Fahrrad – so entdeckt man die schönsten Ecken der Insel ganz flexibel
  • Biolumineszenz-Tour am Abend: Ein echtes Highlight! Besonders rund um Neumond leuchtet das Wasser durch Mikroorganismen, wenn man sich bewegt. Wir wurden am Hotel abgeholt und waren froh, sie geführt zu machen – gerade nachts durch die abgelegenen Bereiche zu laufen, ist so deutlich entspannter ➔ zur Tour

Restaurant-Tipps auf Holbox:

  • Alma Bar Rooftop: Rooftop-Bar mit tollem Blick über die Insel und die Sandbänke; perfekt für Cocktails zum Sonnenuntergang
  • Beach Club La Playa De Ñaña: Beachclub mit Daybeds direkt am Meer, guter Musik & unglaublich leckerem Essen (wir waren geflasht) – ideal für einen gemütlichen Strandtag
  • Complemento Café: Hier waren wir gleich zwei Mal frühstücken. Ob Avocado-Toast oder Pencakes, es war alles super lecker.

Ein perfekter Mix aus Naturerlebnis und mexikanischer Kultur – einer dieser Tage, die einfach richtig besonders sind.

  • Frühstück im Complemento Cafe: Perfekter Start in den Tag mit richtig gutem Kaffee, frischen Bowls und entspanntem Insel-Vibe
  • Three Islands Bootstour: Mit dem Boot geht es zu mehreren Naturspots rund um die Insel – vorbei an flachen Sandbänken und türkisfarbenem Wasser. Erster Stopp ist Bird Island mit vielen Vogelarten, danach die Yalahau Lagoon, eine Süßwasserlagune zum Baden. Auf dem Rückweg haben wir vom Steg aus sogar ein Krokodil gesehen ➔ hier geht´s zur Tour
  • Streetart und Bummel: Entspannt durch die bunten Straßen von Holbox schlendern, die vielen Streetart-Spots entdecken und in den kleinen Shops & Markt stöbern
  • Kochkurs am Abend bei La Puerta Rosa: Am Abend haben wir an einem mexikanischen Kochkurs teilgenommen – ein absolutes Highlight! Gemeinsam haben wir Klassiker wie Guacamole, Quesadillas, Empanadas, Salbutes und Gorditas zubereitet, dazu Ceviche mit lila Blumenkohl und Oaxaca-Käse. Natürlich durfte auch der Tequila nicht fehlen.
  • Danach ging es noch auf einen Absacker in eine kleine Tanzbar gegenüber – perfekter Abschluss des Abends

Nach den entspannten Tagen auf Holbox geht es heute zurück aufs Festland – mit einem letzten ruhigen Stopp am Meer, bevor die Reise langsam zu Ende geht.

  • Rückfahrt inkl. Fähre: Mit der Fähre geht es zurück aufs Festland
  • Weiterfahrt nach Puerto Morelos: Der kleine Küstenort liegt nur etwa 20 Minuten vom Flughafen entfernt und ist deutlich ruhiger als Cancún oder Playa del Carmen
  • Ort entdecken: Puerto Morelos hat sich seinen ursprünglichen Charme bewahrt – ein kleiner Hafen, entspannte Atmosphäre und viel lokales Flair, perfekt für einen ruhigen Abschluss der Reise
  • Layla Eco Restaurant: Dinner mit gemütlicher Atmosphäre, kreativer Küche

Hotel-Tipps & Ferienwohnungen

Restaurant-Tipps in Puerto Morelos

  • Layla Restaurant: gemütliche Atmosphäre & kreativer Küche
  • Huerto del Puerto Restaurante: liebevoll geführtes Restaurant mit Fokus auf frische, regionale Zutaten aus eigenem Anbau; besonders schön ist die ruhige Gartenatmosphäre
  • Allgemein ist die Straße Javier Rojo Gomez perfekt für ein Abendessen – hier gibt es unzählige tolle Restaurants

Der letzte volle Tag der Reise – perfekt, um nochmal das Meer zu genießen und alles ganz entspannt ausklingen zu lassen.

  • Schnorcheltour in Puerto Morelos: Der Ort liegt direkt am zweitgrößten Korallenriff der Welt (Mesoamerikanisches Riff) und ist damit ein idealer Spot zum Schnorcheln. Tipp: Tour am Vormittag machen, dann sind die Bedingungen meist am besten. Die Tour kann man direkt am Strand buchen oder auf GetYourGuide
  • Strandtag: Den restlichen Tag einfach am Strand verbringen, im Meer schwimmen und die letzten Sonnenstunden genießen
  • Abendessen an der Avenida Javier Rojo Gómez: Die Straße ist perfekt für den letzten Abend – hier gibt es viele tolle Restaurants, von gemütlich bis etwas gehobener, alle mit entspannter Atmosphäre
  • Am nächsten Morgen flogen wir von Cancun wieder zurück nach Deutschland

Autofahren & Sicherheit in Yucatan – unsere Erfahrung

Mein Freund hatte vorab deutliche Sicherheitsbedenken beim Autofahren – die haben sich insgesamt nicht bestätigt. Wir haben uns die meiste Zeit sicher gefühlt, auch wenn es immer mal wieder ungewohnte Situationen gab: Auf dem Weg von Bacalar nach Mérida sind wir durch sehr arme Dörfer gefahren und haben sogar Bauern mit Schrotflinten auf Fahrrädern gesehen. Auch Polizeikontrollen mit bewaffneten Beamten oder Militärfahrzeuge mit Soldaten gehören zum Straßenbild, besonders rund um Cancún und Tulum. Das wirkt erstmal befremdlich, dient aber der Sicherheit.

Man muss wissen: Kurz vor unserer Reise (März 2023) gab es tatsächlich mehrere Vorfälle in der Region, u. a. Schießereien zwischen Kartellen – z. B. mit mehreren Toten an einem Strand in Cancún sowie weitere Gewaltfälle in Playa del Carmen . Das passiert meist gezielt innerhalb krimineller Strukturen und nicht gegen Touristen, trotzdem haben wir uns deshalb bewusst gegen diese Orte entschieden.

Mietwagen & Fahren

Wir haben unser Auto vorab über Booking.com gebucht – inkl. Vollversicherung. Die Straßen sind oft gut, aber es gibt auch Schlaglöcher und unmarkierte „Topes“ (Bodenschwellen).

Der Verkehr ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig: wenig Blinken, viel Hupen, vieles läuft über Handzeichen. Regeln werden eher flexibel ausgelegt – nach kurzer Zeit kommt man aber gut zurecht. Abseits von den großen Städten sind die Straßen entspannt und wenig stark befahren.

Polizei & Kontrollen

Vor der Reise hatten wir viele Berichte über Polizeikontrollen gelesen, vor allem rund um den Flughafen von Cancún. Diese haben wir auch selbst mehrfach gesehen: Autos werden gezielt rausgewunken, oft kurz vor oder auf dem Weg zum Flughafen. Auffällig ist, dass es dabei häufig Mietwagen bzw. Touristen trifft.

Bei uns selbst lief alles problemlos – wir wurden nie angehalten, obwohl wir zwei, drei Kontrollen passiert haben. Trotzdem konnte man das Muster gut erkennen:

  • Es wird selektiv rausgewunken, nicht jeder kontrolliert
  • Oft stehen mehrere Beamte sichtbar bewaffnet am Straßenrand
  • Die Situation wirkt schnell einschüchternd, gerade für Touristen unter Zeitdruck

Aus Berichten (und dem, was wir beobachtet haben) scheint es manchmal weniger um echte Verkehrsverstöße zu gehen, sondern eher um den Versuch, Geld zu verlangen. Gerade in Flughafennähe wird offenbar darauf gesetzt, dass Reisende nervös sind und ihren Flug erreichen wollen.

Ein häufiger Tipp: sich bewusst „dumm stellen“. Also so tun, als würde man nichts verstehen – kombiniert mit gebrochenem Englisch oder einfach Deutsch sprechen. Dadurch entsteht kaum Kommunikation und die Situation verläuft oft im Sande, weil es für die Beamten schwieriger wird, Druck aufzubauen.

Unabhängig davon gilt: ruhig bleiben, freundlich sein, nichts vorschnell zahlen und kein Geld offen zeigen.

Ein weiterer Tipp: Habt nur wenig Bargeld in eurem Geldbeutel, den Rest versteckt ihr woanders. Dann sieht die Polizei nur wenig und ihr könnt ihnen zur Not das Geld aus dem Geldbeutel geben. Ebenfalls ratsam ist es, erst den internationalen Führerschein herauszugeben, falls sie ihn behalten, habt ihr immerhin noch euren richtigen.

Mexiko – genauer gesagt die Yucatán Halbinsel – war für uns eine absolut besondere Reise. Die Mischung aus traumhaft schönen Stränden, türkisfarbenem Wasser, beeindruckenden Ruinen und den einzigartigen Cenoten ist einfach unschlagbar. Dazu kommen die bunten Städte, die entspannte Atmosphäre und dieses ganz besondere Lebensgefühl, das einen sofort mitnimmt.

Ein echtes Highlight war für uns Tulum – nicht nur wegen der Lage direkt am Meer, sondern auch wegen unserer Unterkunft mit privater Dachterrasse, eigenem Pool und Blick in den Dschungel. Auch wenn Tulum sehr touristisch ist, bietet es einfach sehr viele Unternehmungen in der Umgebung. Genauso unvergesslich war Bacalar mit seinem leuchtend türkisfarbenen Wasser – fast schon surreal schön.

Auch Ek Balam hat mich total begeistert: deutlich ursprünglicher und ruhiger als viele andere Ruinen und dadurch ein ganz besonderes Erlebnis.

Ein Ort, der mir in besonderer Erinnerung geblieben ist, war Valladolid. Die Stadt hat eine unglaublich entspannte, fast schon gemütliche Atmosphäre mit bunten Häusern, kleinen Cafés und einem wunderschönen zentralen Platz. Hier kann man einfach treiben lassen, durch die Straßen schlendern und das authentische Mexiko spüren – deutlich ruhiger und weniger touristisch als viele andere Orte.

Die Cenoten waren natürlich ebenfalls ein riesiges Highlight der Reise. Besonders Cenote Tsukán, Cenote Saamal und die Gran Cenote haben perfekt gezeigt, wie unterschiedlich diese Naturwunder sein können – von komplett geschlossen bis offen unter freiem Himmel.

Und dann war da noch Holbox – einfach pure Entspannung. Kein Stress, keine Hektik, dafür wunderschöne Strände und ein unglaublich schönes Hotel. Gerade zum Abschluss der Reise perfekt, um nochmal runterzukommen.

Was mich besonders fasziniert hat, war die Kultur der Maya, die man auf dieser Reise immer wieder spürt. Orte wie Chichén Itzá oder auch Ek Balam sind nicht nur beeindruckende Bauwerke, sondern erzählen eine jahrtausendealte Geschichte. Die Architektur, die präzise Ausrichtung der Tempel und die Bedeutung der Anlagen zeigen, wie fortschrittlich diese Kultur war. Gleichzeitig haben viele dieser Orte eine ganz besondere, fast mystische Atmosphäre – vor allem, wenn man sie früh am Morgen oder etwas abseits der großen Touristenströme erlebt.

Auch die Aktivitäten haben die Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ganz vorne steht für mich der Kochkurs – selten habe ich so viel gelernt und gleichzeitig so gut gegessen. Die Katamaran-Tour in Bacalar, ein entspannter Beach Day in Tulum mit Daybed im Beachclub, die Erkundung der Cenoten und Ruinen sowie die Biolumineszenz-Tour auf Holbox waren ebenfalls absolute Highlights.

Was diese Reise aber wirklich besonders gemacht hat, war für mich die Kombination aus all diesen Erlebnissen: morgens eine Cenote entdecken, mittags durch eine bunte Stadt schlendern und den Tag am Strand ausklingen lassen. Dazu kommt das unglaubliche Essen – so gut und gleichzeitig so günstig habe ich wirklich selten gegessen.

Yucatán ist einfach ein perfektes Reiseziel, wenn man Abwechslung sucht: Natur, Kultur, Kulinarik und Entspannung – alles in einer Reise vereint. Eine dieser Reisen, bei der man am liebsten direkt wieder zurück möchte.

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