COSTA RICA RUNDREISE
Route, Tipps & Highlights für deine Costa Rica Reise
Costa Rica steht für atemberaubende Natur, tropischen Regenwald und eine einzigartige Tierwelt – und genau das macht dieses Land so besonders. Im August 2024 durfte ich gemeinsam mit Freundinnen knapp drei Wochen durch Costa Rica reisen und es war einfach traumhaft. Obwohl August zur Regenzeit gehört, war genau das für uns perfekt: Morgens und vormittags konnten wir die meisten Aktivitäten bei gutem Wetter erleben, während wir die kurzen Regenschauer am Nachmittag entspannt in unseren wunderschönen Unterkünften verbracht haben.
Von Baumhäusern mitten im Dschungel über spannende Nachtwanderungen mit unzähligen Tiersichtungen bis hin zu Unterkünften mit Infinitypool und Meerblick oder direkt am Strand – diese Reise hatte einfach alles.
Costa Rica ist nur etwa so groß wie Niedersachsen, sodass du in drei Wochen problemlos viele Highlights entdecken kannst. Unsere Route startet in San José, von wo aus du am besten direkt mit dem Mietwagen weiterreist, da die Hauptstadt selbst wenig sehenswert ist. Damit du nicht nur unterwegs bist, haben wir die Route bewusst entspannt geplant – perfekt abgestimmt auf die frühen Sonnenuntergänge und das wechselhafte Wetter in der Regenzeit.
Für uns war Costa Rica eine der schönsten Reisen überhaupt: eine perfekte Mischung aus Abenteuer, Natur und Erholung sowie wundervolle Unterkünfte, die lange in Erinnerung bleiben.

Wichtige Informationen

Klima & Reisezeit
Das Klima in Costa Rica ist tropisch und ganzjährig warm (ca. 25–30 °C). Man unterscheidet zwischen Trockenzeit (Dezember bis April) und Regenzeit (Mai bis November).
Die Trockenzeit gilt als beste Reisezeit, doch auch die Regenzeit hat Vorteile: grüne Natur, weniger Touristen und günstigere Unterkünfte. Wir waren im August dort und fanden es ideal – vormittags trocken, nachmittags kurze Regenschauer.
Ein Highlight der Regenzeit (Juli bis November) ist die Schildkrötensaison, z. B. in Tortuguero, wo du Meeresschildkröten beobachten kannst.

Nützliche Infos
Costa Rica liegt in Zentralamerika zwischen Nicaragua und Panama, eingebettet zwischen Karibik und Pazifik, und bietet auf kleiner Fläche eine beeindruckende Vielfalt aus Regenwald, Vulkanen und Stränden.
Die Einreise ist unkompliziert: In der Regel kannst du bis zu 90 Tage visumfrei einreisen, benötigst einen gültigen Reisepass und meist ein Rück- oder Weiterreiseticket.
Costa Rica gilt als eines der sichersten Länder in Mittelamerika; dennoch solltest du – wie überall – auf deine Wertsachen achten.

Geheimtipps
Ein echter Geheimtipp in Costa Rica ist die Region Boca Tapada im Norden des Landes – weit abseits der klassischen Touristenrouten. Hier erwartet dich unberührte Natur, absolute Ruhe und eine beeindruckende Artenvielfalt.
Eine besondere Empfehlung ist die Maquenque Lodge. Mitten im Regenwald übernachtest du hier in wunderschönen Baumhäusern oder Lodges umgeben vom Dschungel. Hier haben wir die meisten Tiere unserer Reise gesehen: unzählige Vogelarten, bunte Tukane und sogar einen Tapir.
Ein weiterer Tipp: Die Kaffee- und Schokoladentour sowie die Nachtwanderung, bei der man Frösche, Schlangen und Spinnen sieht.
Die perfekte Reiseroute
Da wir für unsere Costa-Rica-Reise knapp drei Wochen Zeit hatten, war uns wichtig, die Route nicht zu voll zu packen und auch ein paar entspannte Strandtage einzuplanen. Deshalb haben wir bewusst auf einige bekannte Ziele wie den Tortuguero Nationalpark und den Corcovado Nationalpark verzichtet. Gerade Corcovado liegt sehr abgelegen im Süden und ist nur mit längerer Anreise (oft per Boot oder Inlandsflug) erreichbar – das hätten wir zeitlich sonst stark gespürt.
Auch den Manuel Antonio Nationalpark haben wir ausgelassen, da er als sehr touristisch gilt und uns mehrfach davon abgeraten wurde. Stattdessen haben wir uns für eine entspanntere Route entschieden.
Rückblickend würden wir vermutlich die Nicoya-Halbinsel weglassen und dafür eher Tortuguero oder Corcovado einbauen – gerade wegen der einzigartigen Natur und Tierwelt. Besonders Tortuguero ist spannend, da dort zwischen Juli und Oktober Schildkröten an der Karibikküste ihre Eier ablegen – ein echtes Highlight, das wir leider verpasst haben.
| Routenverlauf |
|---|
| San José (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Uvita (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| Monteverde (1 Nacht) ➔ zur Beschreibung |
| Nosara (3 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| La Fortuna (3 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| Boca Tapada (2 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| Puerto Viejo (4 Nächte) ➔ zur Beschreibung |
| Cahuita Nationalpark ➔ zur Beschreibung |
| San José (1 Nacht) |
| Fazit der Reise ➔ zur Beschreibung |

Nach unserer Ankunft am Nachmittag haben wir direkt unseren Mietwagen abgeholt und nur eine Nacht in San José verbracht.
- Ankunft in San José (nachmittags)
- Mietwagenübernahme direkt am Flughafen
- Nur kurze Zwischenübernachtung
- Tipp: San José selbst hat wenig zu bieten und gilt als weniger sicher
- Empfehlung: Direkt weiterreisen am nächsten Tag
- Wichtig: Gerade in der Regenzeit lohnt sich ein Allrad-SUV

Posada el Quijote
Die Posada El Quijote liegt ruhig oberhalb von San José mit tollem Blick über die Stadt. Die Unterkunft ist ideal für die erste Nacht & bietet ein sehr gutes Frühstück.
Nach dem Frühstück ging es für uns Richtung Pazifikküste nach Uvita – eine wunderschöne Strecke mit vielen Highlights unterwegs.
- Start am Morgen nach dem Frühstück
- Fahrt durch grüne, bergige Landschaften ➔ Straßenverhältnisse super
- Aussichtspunkt bei Jacó: Hier haben wir unglaublich viele rote Aras gesehen.
- Stopp an der berühmten „Crocodile Bridge“: Von der Brücke aus kannst du gut Krokodile beobachten. Parken kann man gut beim Café vor der Brücke.
- Weiterfahrt nach Uvita, letzte Strecke zum Airbnb ist Offroad

Casa Palmeras Ferienhaus – absolutes Highlight!
Dieses Airbnb war ein absolutes Highlight: Ein traumhafter Infinity Pool mit Blick über den Dschungel bis hin zum Meer und eine große Außenfläche mit Grill haben den Aufenthalt unvergesslich gemacht. Die letzte Strecke dorthin ist zwar Offroad, aber mit Allrad gut machbar.
Am Morgen wurden wir neben einem schönen Sonnenaufgang auch von einem kleinen Pfeilgiftfrosch begrüßt – ein perfekter Start in den Tag. Danach ging es für uns Richtung Uvita Beach.
- Leckeres Frühstück am Uvita Beach ➔ Restaurante Las Esferas
- 3,5-stündige Wal-Tour: Wale schnell gesichtet, teils zu nah herangefahren (fanden wir kritisch); Highlight war der Stopp an einem einsamen Strand mit frischem Obst (die Ananas war ein Traum)! ➔ Tour über Get Your Guide
- Atemberaubende Küste wie aus „Jurassic Park“ → dichter Dschungel, Palmen & raue, grüne Landschaft
- Besuch im Parque Nacional Marino Ballena bekannt für die „Walflossen Formation“ bei Ebbe – viele Aras am Strand gesehen.
- Am Abend bei Regen an der Unterkunft entspannt, gegrillt und die Geräusche des Regenwalds genossen.

Casa Palmeras Ferienhaus – absolutes Highlight!
Dieses Airbnb war ein absolutes Highlight: Infinity Pool mit Blick über den Dschungel bis zum Meer und große Außenfläche mit Grill. Die letzte Strecke ist Offroad, aber mit Allrad gut machbar.
Am 14.08. ging es von Uvita in die Nebelwälder von Monteverde – eine der abwechslungsreichsten Fahrten der Reise, mit Landschaften vom tropischen Küstenwald bis zu mystischen Nebelwäldern.
- Fahrt entlang der Küstenstraße (Costanera Sur) Richtung Norden
- Ab Puntarenas ins Landesinnere ➔ die Straßen werden kurviger und teils holprig, daher ist ein Allrad-Fahrzeug hier klar von Vorteil.
- Fahrt durch die Tilarán-Berge
- Dauer: ca. 5–6 Stunden
- Tolle Unterkunft direkt am Eingang des Monteverde-Reservats

Container-Loft in Moteverde
Unterkunft direkt am Eingang des Monteverde-Reservats – ein außergewöhnlicher Container mit traumhaftem Blick in den Nebelwald; im Garten begrüßte uns direkt ein Nasenbär.
Am nächsten Morgen wanderten wir im Monteverde Nebelwald, bevor wir die Fahrt zur Nicoya Halbinsel antraten.
- Wanderung im Monteverde-Reservat direkt am Parkeingang
- Schöne Wege durch dichten Nebelwald & über mehrere Hängebrücken
- Tipp: Guide buchen ➔ alleine sieht man oft „nur“ Wald & wenige Tiere
- Café Colibrí ➔ perfekt, um viele Kolibris aus nächster Nähe zu beobachten
- Wichtig: Deutlich kühler als an der Küste → warme Kleidung einpacken
Nach unserer Wanderung im Monteverde Nationalpark ging es weiter zur Nicoya Halbinsel – unsere dritte Station.
- Letzten ca. 30 km ➔ unbefestigte Straßen & viele Schlaglöcher
- Ankunft in Nosara ➔ ruhiger Ort mit langen, naturbelassenen Stränden & wenig Massentourismus
- Beliebt bei Surfern & Yoga-Liebhabern

Airbnb-Ferienhaus – ruhig, privat und in Strandnähe
Eine kleine Villa über Airbnb, ruhig & etwas abgeschieden gelegen, nur etwa 5 Minuten zu Fuß vom Strand entfernt.
➔ Link zur Airbnb-Ferienwohnung
Alternative Hotels mit Top-Bewertungen
➔ The Nomadic Hotel
➔ Hotel Boutique Lagarta Lodge
Die nächsten Tage verbrachten wir entspannt an den Stränden der Nicoya Halbinsel.
- Viel Zeit zum Entspannen, Baden und Sonnen
- Playa Pelada: wunderschöner, ruhiger Strand direkt bei unserer Unterkunft
- Playa Guiones: Schöner Strand, der besonders beliebt bei Surfern ist

Restaurant-Tipps
- Restaurante La Luna: Direkt am Strand gelegen, super leckere Cocktails und Tapas
- Orgánico Bakery: Unfassbar leckere Frühstücksburritos
Nach unseren entspannten Strandtagen ging es weiter nach La Fortuna – eine der bekanntesten Regionen rund um den Arenal Vulkan und perfekt für Wanderungen, Wasserfälle, heiße Quellen oder eine Schokoladentour.
- Fahrt Richtung La Fortuna (ca. 3–4 Stunden)
- Stopp am Laguna de Arenal: schöne Ausblicke auf den See
- Ankunft in der Vulkanregion rund um den Arenal
- Abends: Entspannen in den Hotel-eigenen Thermalpools
- Tipp: Unbedingt ein Hotel mit Thermalpools wählen, da der Eintritt meist inklusive ist und es perfekt zum Entspannen nach ereignisreichen Tag ist

Los Lagos Spa & Thermal Resort – Mit eigenen Thermalbereich
Das Los Lagos Spa & Thermal Resort liegt in tropischer Natur mit Blick auf den Vulkan Arenal. Die Zimmer sind einfach, aber die vielen Thermalpools und das inkludierte Frühstücksbuffet machen den Aufenthalt besonders. Unser Highlight: Die Bar im Thermalpool. Super Preis-Leistungs-Verhältnis!
Tipp: Unbedingt ein Hotel mit Thermalpools wählen, perfekt für einen entspannten Abend.
Die Tage in La Fortuna standen ganz im Zeichen von Natur, Wasserfällen und beeindruckenden Ausblicken auf den Arenal Vulkan.
- Wasserfall La Fortuna: 70 m hoher Wasserfall mit smaragdgrünem Becken; über 500 Stufen (anstrengend bei Hitze, daher morgens gehen); Kosten: $20
- Mystic Hanging Bridges Park: 16 Hängebrücken durch den Dschungel, gut angelegte Wege & tolle Panoramablicke. Erste Hängebrücke Überwindung, danach macht es richtig Spaß. Kosten: ca. 36$
- Unterwegs: Üppige Vegetation, mit etwas Glück Tiere, wie Nasenbären und traumhafte Ausblicke auf den Arenal Vulkan
- Tipp: Kaffee- & Kakaotouren: Region rund um La Fortuna & Monteverde ideal für Anbau; viele Farmen bieten Touren mit Verkostung ➔ La Fortuna Eden Schokoladentour (ca. 35 € über Viator, Dauer: 2 Stunden)

Los Lagos Spa & Thermal Resort – Mit eigenen Thermalbereich
Das Los Lagos Spa & Thermal Resort liegt in tropischer Natur mit Blick auf den Vulkan Arenal. Einfache Zimmer, aber tolle Thermalpools und Frühstück. Super Preis-Leistung – Highlight: die Bar im Thermalpool.
An Tag 11 fuhren wir zu einem echten Geheimtipp: Boca Tapada – eine abgelegene Region im Norden Costa Ricas, bekannt für unberührte Natur und beeindruckende Tierwelt. Auf den Tipp kam ich bei der Planung durch lokale Guides, die diesen Ort fernab der touristischen Hotspots empfohlen haben.
- Blue Falls: Mehrere kaskadenartige Wasserfälle mit leuchtend blauem Wasser. Ruhig & kaum besucht, leichte Wanderung durch den Regenwald. Da wir es nicht zum Wasserfall Rio Celeste geschafft haben, besuchten wir die Blue Falls auf dem Weg nach Boca Tapada.
Ankunft an der Maquenque Lodge, einer Lagune mitten im Regenwald, die man nur über einen Transfer per Boot über den Fluss erreicht. Man wird mit einem Walkie-Talkie ausgestattet (für Notfälle) und durch den Urwald zum Baumhaus geführt, welches sehr luxuriös ist. Unseres hatte sogar einen Whirlpool auf dem Balkon.

Maquenque Lodge – Übernachten im Baumhaus: Ein absolutes Highlight!
Die Maquenque Lodge liegt mitten im Regenwald von Boca Tapada, ruhig und abgelegen, und ist nur per Boot erreichbar. Hier übernachtest du in Baumhäusern oder Lodges mitten im Dschungel, mit wahnsinnig vielen Tieren direkt vor der Tür (sogar Tapire). Vor Ort werden Touren wie Nachtwanderungen oder Kaffeetouren angeboten, auch das Essen ist sehr gut – für uns eines der absoluten Highlights der Reise.
Schon auf dem Weg zum Frühstück hatten wir unglaubliches Glück: Wir sahen einen Tapir – den größten Landsäuger Costa Ricas. Tapire sind eher nachtaktiv und sehr scheu, weshalb eine Sichtung wirklich selten ist. Die Einwohner glauben, dass sich Tapire klein hexen & man sie deshalb so selten sieht.
- Kaffee- & Schokotour auf der Lodge-Farm: Zuckerrohr gepresst & probiert, spannende Einblicke in Farmleben, Kaffeeanbau & Röstung inkl. Verkostung; Kakaobohnen verarbeitet & eigene Schokolade hergestellt. Kosten: 130$
- Nachtwanderung: Am Abend nahmen wir an einer Nachtwanderung teil – nur wir vier mit Guide. Dabei sahen wir u. a. Rotaugenlaubfrösche (Nationaltier Costa Ricas), Pfeilgiftfrösche, Schlangen (inkl. Babyviper), Kröten und viele weitere Tiere.

Maquenque Lodge – Übernachten im Baumhaus: Ein absolutes Highlight!
Die Maquenque Lodge liegt mitten im Regenwald von Boca Tapada, ruhig und abgelegen, und ist nur per Boot erreichbar. Hier übernachtest du in Baumhäusern oder Lodges mitten im Dschungel, mit wahnsinnig vielen Tieren direkt vor der Tür (sogar Tapire). Vor Ort werden Touren angeboten, auch das Essen ist sehr gut – ein absoluten Highlights der Reise.
Nach einer aufregenden Nacht – eine Tarantel („Stefan“ 😄) hatte uns besucht – ging es per Boot zurück zu unserem Auto. Unser Kapitän, gleichzeitig unser „Retter“ vom Vorabend, machte einen kleinen Umweg vorbei an Krokodilen.
- Fahrt nach Puerto Viejo (ca. 5 Stunden): Strecke durch grüne Hügel & vorbei an großen Ananasfeldern
- Check-in im Kanik Apart Hotel – kleine Hütten mitten im Regenwald, mit Pool in der Mitte und nur ca. 4 Minuten vom Strand entfernt
- Abendessen im „El Refugio Grill“ → kleines, liebevoll geführtes Restaurant im Freien (argentinische Besitzer), täglich wechselnde Karte mit frischen Zutaten; besonders lecker: Pilz-Ravioli & gegrillte Ananas

Kanik Apart Hotel – Kleines Boho-Hotel in Strandnähe
Das Kanik Apart Hotel besteht aus sechs Hütten im Regenwald, wenige Minuten vom Zentrum entfernt, und bietet eine ruhige Atmosphäre mit schönem Pool & top Frühstück.
Alternative: Faith Glamping Domes (eine Freundin war begeistert)
Die Tage in Puerto Viejo und vor der Abreise waren bewusst entspannt geplant, um das karibische Feeling und „Pura Vida“ nochmal richtig zu genießen. Genau so würde ich es immer wieder machen – ein perfekter Abschluss der Reise.
- Strandtage & Entspannung: Playa Grande: Wilder, ruhiger Strand direkt beim Hotel. Playa Cocles zum Baden & Surfen
- Punta Uva (Highlight): Einer der schönsten Strände Costa Ricas mit türkisfarbenem Wasser & Palmen; besonders zum Sonnenuntergang und am Morgen ein absoluter Traum (Morgens besonders leer)
- Schiffswrack bei Playa Manzanillo: faszinierendes Fotomotiv am Strand, teils vom Meer umspült und von der Natur überwuchert
- Puerto Viejo Ort: Kleine, entspannte Karibikstadt mit süßen Shops, Restaurants und lockerer Atmosphäre am Abend
- Jaguar Rescue Center: Spannende Führung durch eine Auffangstation für Tiere wie Faultiere, Affen & Vögel; beeindruckend, wie engagiert hier für Tierschutz gearbeitet wird

Restaurant-Tipps
- El Refugio Grill: kleines, liebevoll geführtes Restaurant mit wechselnder Karte & sehr leckerem Essen (Tipp: gegrillte Ananas zum Nachtisch)
- Gigi Beach: Entspannte Beachlocation perfekt für einen chilligen Strandtag
- SOCA Restaurant: modernes, stilvolles Restaurant im Ortskern, bei uns sogar mit Modenschau am Abend

Kanik Apart Hotel – Kleines Boho-Hotel in Strandnähe
Das Kanik Apart Hotel besteht aus sechs Hütten im Regenwald, wenige Minuten vom Zentrum entfernt, und bietet eine ruhige Atmosphäre mit schönem Pool & top Frühstück.
An unserem letzten vollen Tag besuchten wir den Cahuita Nationalpark auf dem Weg zurück nach San José – ein perfekter Abschluss der Reise.
Der Cahuita Nationalpark gehört zu den kleineren, gut zugänglichen Parks Costa Ricas und ist absolut sehenswert. Hier haben wir auch endlich Faultiere gesehen und das ganz ohne Guide.
- Viele andere Tiere gesehen → Waschbären, Nasenbären, Brüll- & Kapuzineraffen sowie blaue Schmetterlinge.
- Die Wanderung im Cahuita National Park entlang der Küste (Sendero de la Costa) ist insgesamt etwa 8 km lang – vom Eingang bei Playa Blanca bis nach Puerto Vargas.
- Nationalpark auch bekannt für Korallenriffe → ideal zum Schnorcheln (bei mehr Zeit)
- Fahrt nach San José – bevor am nächsten Tag der Rückflug geht. Übernachtet haben wir wieder im Hotel Posada el Quijote.

Posada el Quijote
Die Posada El Quijote liegt ruhig oberhalb von San José mit tollem Blick über die Stadt. Die Unterkunft ist ideal für die erste Nacht & bietet ein sehr gutes Frühstück.
Mein Fazit
Costa Rica war für mich eine der tollsten Reisen überhaupt. Die Kombination aus beeindruckender Natur, einzigartiger Tierwelt, traumhaften Stränden und besonderen Aktivitäten ist einfach unschlagbar – und ich habe mich zu keiner Zeit unsicher gefühlt.
Besonders in Erinnerung bleiben mir La Fortuna mit den heißen Quellen und tollen Wanderungen, die vielen außergewöhnlichen Unterkünfte, die ursprüngliche Region Boca Tapada mit der Maquenque Lodge und dem Übernachten im Baumhaus sowie der entspannte Vibe in Puerto Viejo. Auch der Cahuita Nationalpark hat mich begeistert.
Was diese Reise für mich aber wirklich so besonders gemacht hat, war die unglaubliche Vielfalt: Morgens im Regenwald aufwachen, mittags durch dichten Nebelwald wandern und am Nachmittag am Strand stehen – genau diese Abwechslung macht Costa Rica einzigartig. Dazu kommen die vielen besonderen Begegnungen mit Tieren, die man oft ganz unerwartet direkt vor der eigenen Unterkunft oder am Straßenrand entdeckt.
Auch die Unterkünfte selbst waren ein echtes Erlebnis: vom Baumhaus mitten im Dschungel bis hin zur Unterkunft mit Infinity Pool und Blick über den Regenwald bis zum Meer oder einem kleinen Boutique Hotel in Strandnähe. Auch das Hotel in La Fortuna mit hauseigenen heißen Quellen und Thermalpools war einfach schön.
Viele dieser Orte waren so besonders, dass man am liebsten einfach länger geblieben wäre.








Meine absoluten Highlights bei den Aktivitäten waren die Nachtwanderung in Boca Tapada – im Dunkeln durch den Dschungel zu laufen und dabei Frösche, Insekten und mit etwas Glück sogar größere Tiere zu entdecken, war ein unvergessliches Erlebnis.
Man sollte auch unbedingt eine Schokoladen- und Kaffeetour machen. Es war faszinierend zu sehen, wie viel Arbeit und Tradition hinter diesen Produkten steckt – und natürlich durfte das Probieren nicht fehlen.
Aktiv wurde es bei der Wanderung rund um den Arenal Vulkan: beeindruckende Ausblicke und Hängebrücken im Regenwald machten das Erlebnis besonders. Auch die Blue Falls waren ein Highlight – türkisblaues Wasser mitten im Dschungel.
Die entspannten Tage in Puerto Viejo würde ich immer wieder als Abschluss der Reise planen. Hier kann man die Gegend erkunden, an schönen Stränden entspannen und den karibischen Vibe aufsaugen.
Costa Rica ist einfach einzigartig. Die Kombination aus beeindruckender Natur, einzigartiger Tierwelt, traumhaften Stränden und besonderen Aktivitäten ist einfach unschlagbar – und ich habe mich zu keiner Zeit unsicher gefühlt.

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